Arbeitertum

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Jürgen Schwab: Überfremdungssystem

Sozialrevolutionäre Nationalisten kritisieren in erster Linie das System, das uns die Überfremdung und andere nationale Benachteiligungen und kulturelle Zerfallserscheinungen beschert. Unsere Aufgabe ist es nicht, Ausländern vorzuwerfen, daß sie Ausländer sind, daß sie andere Interessen als wir Inländer verfolgen, daß sie beispielsweise in der BRD höhere Löhne und bessere Sozialleistungen vorfinden als in ihren Heimatländern.

Wir deutschen Nationalisten haben auch Polen nicht vorzuwerfen, daß sie Polen sind, wobei polnische Nationalisten „ihre“ Nord- und Westgebiete (unsere Ostgebiete) schon vor 300 Jahren beanspruchten. Wir haben auch Juden nicht vorzuwerfen, daß sie Juden sind und in besonders intelligenter Weise ihre machtpolitischen Interessen, die uns nicht selten schaden, vertreten.

Während bescheiden auftretende, aber souveräne Deutsche in jedem intelligenten Juden eine Herausforderung für einen geistigen Wettkampf sehen, tarnen deutsche Schwachmaten in Internetforen ihre Unterlegenheit mit ultrastarken Sprüchen und anonymen Beschimpfungen gegen in Deutschland lebende Ausländer, gegen Polen und Juden, die den deutschen Interessen entgegengesetzte, eigene Interessen vertreten. Von diesen Leuten hat sich der Nationale Widerstand – wenn Überzeugungsarbeit nicht fruchtet – zu trennen, damit politisch interessierte und fähige Deutsche, die in ihrem Land etwas verändern wollen, den Weg zu uns finden, nicht von uns abgestoßen werden.

Echte deutsche Nationalisten haben ihre Vorwürfe und Kritik immer zuerst an die eigenen Landsleute zu richten, und vor allem an die, die das politische und wirtschaftliche System bei uns am Laufen halten. Wir haben unsere Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu richten, die in der Frage der deutsch-polnischen Geschichte in den 1930er Jahren sich von ihrer Landsfrau und CDU-Partei„freundin“ Erika Steinbach opportunistisch distanziert und sich auf die Seite von polnischen Nationalisten stellt. Das gleiche läßt sich im Verhältnis von Deutschen und Juden sagen; oder denken wir nur an Friedrich Merz (CDU), der Vorsitzender der proamerikanischen Lobbygruppe „Atlantikbrücke“ ist.

Siehe: http://www.atlantik-bruecke.org/owx_1_0_1_15_1_00000000000000.html

Den USA und ihren Politikern und Wirtschaftsführern hingegen haben wir deutschen Nationalisten für ihre imperialistische Politik nichts vorzuwerfen.

Bei der für uns ärgerlichen Überfremdung haben wir vor allem die Nutznießer der Verausländerung im eigenen Volk zu analysieren und in der öffentlichen Agitation herauszustellen. Da gibt’s ganze Berufsgruppen, in denen sich die Überfremdungsprofiteure tummeln: Journalisten, die mit „Antirassismus“ gut Geld verdienen, …

Siehe: http://www.npd-blog.info/

… Rechtsanwälte, die sich für Wirtschaftsasylanten einsetzen und als Antifa-Anwälte Überfremdungsgegner durch Denunziation und Anzeigen ins Gefängnis bringen. Hinzu kommen „soziale“ Organisationen wie die katholische Caritas und die evangelische Diakonie, die fürs Asylanten betreuen viel Geld verdienen. Auch der Hauptsponsor des DFB finanziert „Antirassismus“-Kampagnen in Fußballstadien aus eigenem finanziellen Interesse; schließlich sind bei der Daimler AG auch an deutschen Produktionsstandorten in großer Zahl Ausländer beschäftigt. Zudem sind Ausländer in der BRD auch Mieter und Konsumenten.

Insofern ist die Forderung des Bochumer Staatsanwaltes Holger Heming nach eineinhalb Jahren Haftstafe für Thomas Wulff wohl als Plädoyer für die absolute Einführung der Gesinnungszensur zu bewerten. Der Staatsanwalt unterstellt Wulff, bei einem NPD-Aufmarsch am 25. Oktober 2008 in Bochum in einer Rede zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufgestachelt zu haben. Medienberichten zufolge habe der NPD-Mann Deutsche unter anderem dazu aufgerufen, sich gegen „Überfremdung“, „Islamisierung“ und „Ausländerkriminalität“ zu wehren. Der Parteivorständler der NPD habe beabsichtigt, „Feindseligkeit gegen die hier lebenden Ausländer hervorzurufen“. Ausländer habe er „zum Sündenbock“ gemacht, erklärte der Staatsanwalt, der damals auf der NPD-Demonstration physisch anwesend gewesen sein will (aber aufgrund seines Hasses gegen deutsche Nationalisten sicherlich geistig abwesend gewesen war). Zudem identifiziere sich Wulff „mit der Ideologie des Nationalsozialismus. Daraus macht er keinen Hehl“, meint Heming.

Siehe:http://www.derwesten.de/staedte/bochum/gericht/Staatsanwalt-fordert-Haft-fuer-NPD-Bundesvorstand-id3851112.html

Diese „Begründung“ des Bochumer Staatsanwalts ist in der Tat eine Realsatire auf den vermeintlich freiheitlichsten Rechtsstaat, den es jemals auf deutschem Boden gegeben haben soll. Denn Wulff soll zum einen verurteilt werden für die (Fehl-) Interpretation einer Aussage, die sich ein Staatsanwalt im Nachhinein selbst zurecht gebogen hat. Wulff hatte nämlich nicht gesagt, die Gegenwehr gegen Überfremdung solle sich gewaltsam oder in beleidigender Form gegen Migranten in Deutschland richten. So wie ich Wulff aus vielen Gesprächen kenne, geht es ihm um Kritik gegen das Überfremdungssystem BRD, das ja nicht zuletzt durch den Staatsanwalt Heming repräsentiert wird. Allerdings ist Wulff ein Mann der Tat, weniger der Theoretiker, der sich über größere Zeiträume mit dem „System“-Begriff befaßt hätte.

Siehe: http://sachedesvolkes.wordpress.com/2010/10/22/der-sarrazin-geht-um/

Daß sich Wullfs Rede gegen die Ausländer selbst gerichtet hätte, daß er diese Bevölkerungsgruppe als verächtlich darstellen wollte, ist eine reine Erfindung des Staatsanwaltes. Nur in einem Unrechtsstaat könnte ein Angeklagter für eine (Fehl-) Interpretation eines Staatsanwaltes verurteilt werden. In einem Rechtsstaat wird vor allem der Richter nur tatsächliche Handlungen und Aussagen bewerten und gegebenenfalls verurteilen. Des weiteren möchte der Bochumer Zensurfan den nationalen Dissidenten Wulff für dessen bloße NS-Gesinnung ins Gefängnis bringen. Wir dürfen Heming so interpretieren, daß er Wulff unterstellt, daß dieser als Hitler-Verehrer die gleiche gewaltsame Lösung mit den heutigen Migranten anstreben würde, wie sein vermeintliches Vorbild gegen die Juden vorgegangen war. Aber auch dies ist lediglich eine willkürliche Behauptung, mehr nicht.

Denn es ist keinesfalls zwangsläufig, daß sich die Verehrung von historischen Personen auf alle ihre Handlungen beziehen müßte. Mir sind aus meinem eigenen politischen Umfeld viele NS-ler bekannt, die in manchen Politikfeldern heute und für die Zukunft ganz andere politische Lösungen anstreben, mit denen sie sich zwischen 1933 und 1945 schnell im Gestapo-Keller oder im KZ wiedergefunden hätten. Beispielsweise in der Staats- und Wirtschaftsordnung oder in der Lösung des Ausländerproblems. Peter Naumann beispielsweise vertrat mir gegenüber einmal den Standpunkt: „Man könnte in Zukunft vieles anders machen als damals.“ (zwischen 1933 und 1945) Nur „NS-ler“, die – bewußt oder unbewußt – für das BRD-System arbeiten, werden sich wie der frühere Agent des bayerischen VS Bela Ewald Althans die Auffassung zu eigen machen, daß alle Bücher, die nach 1945 geschrieben wurden, das Papier nicht wert seien, auf dem die Texte gedruckt sind.

Jürgen Schwab

Bücher von Jürgen Schwab:
Angriff der neuen Linken – Herausforderung für die nationale Rechte. Hohenrain Verlag, Tübingen 2009, 19,80 Euro.
Die „Westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 9,80 Euro.

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Eine Antwort zu “Jürgen Schwab: Überfremdungssystem

  1. Rossbach November 15, 2010 um 10:41 pm

    Es geht nicht darum den Polen vorzuwerfen das sie
    Polen sind sondern ihnen vorzuwerfen das sie 20 Jahre die deutsche Minderheit gequält und drangsaliert haben. Hier muß jeder deutsche Nationalist nachtragend sein.
    Wenn die Polen einsehen das sie Verbrechen am
    deutschen Volk begangen haben und sich dafür
    öffentlich entschuldigen wäre eine Zusammenarbeit
    möglich.

    Für unmöglich halte ich es Angehörige von BRD-Regierungen als Landsleute zu bezeichnen.
    Sie sind Volksveräter und schuldig. Und der Schuldspruch wird dann im Namen des Deutschen
    Volkes ergehen.

    Bezüglich Hitleristen die sich in diversen Foren
    artikulieren geben ich Ihnen vollkommen recht.
    Weder Hitler noch die heutigen Hitleristen haben
    ein Definitionsmonopol für die Begriffe
    Nationalsozialismus, Nationaler Sozialismus oder
    Nationalismus.

    Diese Typen brauchen ihren Hitler wie der BRD-Spießer seinen Anti-Hitler braucht.
    Für einen Nationalisten ist der höchste Wert die
    Nation und nicht Hitler oder der historische NS

    mfG Rossbach

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