Arbeitertum

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Kategorie-Archiv: Biographien

Georg Büchner – Vorbild für uns

Dieser Ikone des deutschen Vormärzes wollen wir an dieser Stelle Tribut zollen. Es ist eigentlich gar nicht so lange her, als der damals 20 jährige Biologiestudent im Juli 1834 gemeinsam mit einem Freund nachts mit Botanisiertrommeln – einem speziellen Behälter für Pflanzenproben – ausgestattet heimlich durch die Straßen von Offenbach schlich, um ein inhaltlich höchst brisantes Schriftstück zu einer geheimen Druckerei zu transportieren. Er nannte das Textwerk den „Hessischen Landboten“, und würde es von der herrschenden Gewalt gefunden werden, hieße dies für Büchner zur Zeit des aggressiven Despotismus die Todesstrafe wegen Hochverrats. In der Schrift prangert Büchner die herrschenden Verhältnisse klarer an, als es jemals zuvor getan wurde. Zwar wurden schon zuvor kritische Stimmen laut, diese sind aufgrund ihrer vorsichtigen und gewählten Ausdrucksweise  jedoch kaum mit der Büchners zu vergleichen. Büchner entlarvt die Tyrannei und Dekadenz der Herrschenden in Hessen gleichermaßen, ruft die Landbevölkerung und die Handwerker zum Aufstand auf. „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ hieß sein Schlachtruf gegen die Obrigkeit.  Mehr von diesem Beitrag lesen

Karl Otto Paetel – ein deutscher Nationalbolschewist!

Ein deutscher Nationalbolschewist, der am 23. November 2006 100 Jahre alt geworden wäre.

„Wo wir stehen? Überall da, wo die roten Fahnen der sozialistischen Revolution und die schwarzen Fahnen der deutschen Befreiung aufgepflanzt werden! Wir sind nicht ‚rechts‘ und nicht ‚links‘. Jeder gehört zu uns, von beiden Flügeln her, dem es um Deutschland und den Sozialismus geht.“
(Standortbestimmung vom 1. August 1930)

Der erst groß nach dem Zweiten Weltkrieg als Verfasser von Arbeiten über Ernst Jünger und die Jugendbewegung bekannt gewordene Karl Otto Paetel (KOP) wurde am 23. November 1906 in Berlin geboren. Bereits als Schüler betätigte er sich aktiv in der Bündischen Jugend, wichtigste politische Einflüsse sind zunächst der Indologe Professor Hauer, Ernst Jüngers Soldatischer Nationalismus und die Bündische Jugend, wo er ein „volkliches Gemeinschaftsgefühl“ kennen gelernt hatte zu nennen. Als Student der Germanistik, Geschichte und der Philosophie schloss er sich 1926 der Deutschen Freischar an, einem Versuch, die Gruppen der gegen das westlich-materialistische Weimarer System revoltierenden Bündischen Jugend zu sammeln. Ab 1927 arbeitete der verkrachte Student beim “Deutschen Tageblatt”, einem Organ der Deutschvölkischen Freiheitspartei. Mit dieser bürgerlich-rechten Gruppe kam es sehr bald zum Bruch.

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Zu Ernst Jüngers nationalrevolutionärer Phase

Ernst Jünger wird bei Teilen der „nationalen Rechten“ zwar noch immer ab und an zitiert, aber zumeist unter einem national- und rechtskonservativen Aspekt. Dabei wird oftmals vergessen, dass Ernst Jünger, als einer der vielleicht bedeutendsten Dichter und Schriftsteller der Deutschen im abgelaufenen 20. Jahrhundert, eine lange nationalrevolutionäre Phase hatte. Diese kann hier zwar nicht zur Gänze beleuchtet werden, allerdings sollte wenigstens in Eckpukten auf diese eingegangen werden.

Heute haben einige ein Problem mit der Definition des Wortes Nationalrevolutionär. So halten sich Leute wie Thomas „Steiner“ Wulff und ein Axel Reitz oder Thomas Brehl für „nationalrevolutionär“, zumindest sagen sie es so oder schreiben es in Kommentaren nieder. Sicherlich ist die genaue politwissenschaftliche Einordnung und Definition auch zu diesem Begriff zu Weimarer Zeiten nicht ganz einfach. Jünger selbst muss als Vertreter eines „neuen Nationalismus“ eher zu den „rechten“ Nationalrevolutionären gerechnet werden. Grundsätzlich lag das Nationalrevolutionäre nicht „rechts“ oder „links“ im politischen Parteienspektrum. Das „Konservative“ an der „Konservativen Revolution“ lag begründet in der unabdinglichen Haltung zur deutschen Nation. Laut Jünger hatte man nicht links oder rechts zu stehen sondern außerhalb der Republik. Daran würden sich die weltanschaulichen Fronten klären.

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Ferdinand von Schill – ein deutscher Freiheitskämpfer

Am 31. Mai, verstarb vor 201 Jahren der deutsche Freiheitskämpfer und leider mittlerweile in Vergessenheit geratene Nationalheld Ferdinand von Schill. Der 1776 in Wilsmdorf bei Dresden geborene von Schill sollte vor allem als Befreiungskämpfer gegen die Fremdherrschaft Napoleons bekannt werden. 1806 sollte Schill bei der Schlacht um Auerstedt durch mehrere Säbelhiebe schwerstens verletzt werden und gelangte über mehrere Stationen schließlich bis nach Kolberg. In Kolberg sollte Schill dann unter seinem Oberbefehl einen Freikorps begründen. Bei Gefechten mit der französischen Armee, welcher er zahlenmäßig weit unterlegen war, wurde er schon bald erneut schwer verletzt. Schill sollte schon bald mehrmals befördert werden und war im Volk vor allem für seinen Heldenmut gegen einen weit überlegenen Feind bekannt. Nach dem Abzug der französischen Besatzungstruppen sollte Schill in Berlin die Siegesparade der preußischen Truppen anführen.

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Robert Hermann Sterl – ein Maler deutschen Lebens

Kaum ein Ausdruck der Kultur eines Volkes – und es gibt beileibe verschiedenste Art und Weisen, dem Innenleben eines Volkes Gestalt zu geben – ist so beliebt wie die Kunst des Malens. Es kommt jedoch nicht selten vor, daß nur einige wenige Künstler jenen Ruhm erfahren, der eigentlich weit mehreren zustehen würde. Wir kennen viele große Maler, die allermeisten davon aus dem Ausland: wir kennen Da Vinci, Michelangelo, Picasso, Rembrandt oder van Gogh – doch werden auch unsere deutschen Maler, die die deutsche Kultur aktiv mitgestalteten, genug gewürdigt?

Wir möchten einmal einen Blick in die Weiten der deutschen Kulturlandschaft werfen und uns einen Maler etwas genauer anschauen: Robert Hermann Sterl.

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