Arbeitertum

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mein-sh: Links oder rechts?

MEIN-SH | Immer wieder kann man es von vielen Kameraden hören, einer ihrer Hauptfeinde in unserem politischen Kampf seien die so genannten „Linken“, jedoch sollte man sich diese vielleicht mal etwas näher betrachten. Mit „Linken“ werden des öfteren auch diejenigen bezeichnet, die abseits unserer Demonstrationsstrecken mit Steinen und Flaschen nach uns werfen. Sind dies etwa die Nachkommen der einstigen revolutionären Linken?

Nein, hier hat sich eine Verschiebung ergeben, die einstigen linken Ikonen vollzogen fast alle einen Schulterschluß mit diesem System, welches sie in den ausgehenden sechziger und frühen siebziger Jahren noch als „faschistisch“ gebrandmarkt hatten. Das Idol der einstigen revolutionären Linken, Rudi Dutschke wurde ermordet und viele einstige Weggefährten sahen keinen Sinn mehr darin, ständig in dieser Republik politisch anzuecken.

Klassisches Feindbild der frühen linken Bewegung war die Politik der amerikanischen Ostküste und die dann resultierenden Kriege in Vietnam, Panama oder Nicaragua. Man hatte erkannt, daß diese Welteroberungspolitik immer mehr Kriege schafft, anstatt den Frieden in der Welt zu sichern. Von daher prangerte man in den frühen siebziger Jahren diesen Umstand auch immer wieder mit Großdemonstrationen an, in deren Anschluß fast immer Auseinandersetzungen mit den Ordnungshütern vorprogrammiert waren. Mitunter gab es auch Tote zu beklagen, wie etwa den Studenten Benno Ohnesorg, der während eines Protestmarsches gegen den damaligen Besuch des 1979 aufgrund seiner liberalen Haltung gegenüber den Amerikanern aus dem Iran vertriebenen Schah Reza Pahlewi von Polizisten erschossen wurde. Dies schürte erst richtig den Zorn der damals noch recht schlagkräftigen linken Protestbewegung und aus einzelnen Unterstützern wurden dann einige zu Aktivisten der „Roten Armee Fraktion“, welche die friedliche Auseinandersetzung mit dem Staat und seinen Repräsentanten aufgegeben hatte und stattdessen militante, bewaffnete Aktionen durchführte, bei denen es zum Teil namhafte Tote, zum größten Teil Vertreter aus Politik und Wirtschaft (was heute ein und dasselbe ist) zu beklagen gab. In dieser Zeit gründeten sich viele sogenannte Kommunen, Wohngemeinschaften vornehmlich von linken Studentengruppen, die den Protest mittels körperlicher Freizügigkeit zu zelebrieren versuchten. Ikone dieser Art des friedlichen Aufstandes wurde das Pärchen Rainer Langhans und Uschi Obermeier, die unter dem Motto „offene Liebe gegen den Krieg“ in den prüden siebziger Jahren für mehr als nur eine Schlagzeile im Blätterwald gut waren. Doch war diese Form des Widerstandes vielen Genossen definitiv zu lasch und man suchte den revolutionären Kick in wüsten Straßenschlachten mit der Polizei. Einer der sich ganz besonders als Kopf der sogenannten „Putztruppe“ (Putz steht für „putz machen“= Krawall) in diesen Gefechten hervortat, war der ehemalige Außenminister der Bundesrepublik, „Joschka“ Fischer, der zeitweilig unter dem Verdacht stand, zusammen mit seinem ehemaligen Kampfgenossen Klein eine Waffe in seinem Auto transportiert zu haben, mit der später der so genannte „Karry-Mord“ verübt wurde. All das hat er hinter sich gelassen. Vorbei die Zeit, in der er sich mit vielen anderen Gesinnungsgenossen als Ausdruck des Protestes gegen die Startbahn-West nackt an Bäume gekettet hatte und anschließend von der Polizei weggetragen werden mußte. Heute untersteht ihm diese! Man sieht also sehr deutlich, daß der einst so angeprangerte Materialismus doch noch seinen Anspruch auf diese Herren geltend machen konnte. Alles, was ihnen damals gut und richtig und erstrebenswert galt, ist mit einem lauten Knall verpufft!

So kann man also die Linke als mittlerweile verstorben ansehen und das, was sich heute als „links“ bezeichnet, das sind nichts weiter als die Hilfstruppen dieses politischen Systems, nur sind sie sich noch nicht darüber im Klaren, daß der Staat bewußt die Gräben zwischen „rechts“ und „links“ zieht. Die Oberen hauen sich lachend auf die Schenkel, wenn sie sehen, wie sich die eigenen Volksgenossen gegenseitig die Schädel einschlagen und somit der Weg frei ist, hier die „Eine Welt“-Regierung einzuführen, denn die, die dieser im Wege stehen könnten, sind ja mal wieder damit beschäftigt, sich gegenseitig irgendwelcher Verbrechen zu beschuldigen, während die größten Verbrecher sich ungesehen an ihnen vorbeimogeln können. Das Häufchen anarchistisches Elend, das uns bei unseren Aufmärschen mit „Nazis raus!“ empfängt, ist nichts weiter als übrig gebliebener Pöbel und hat überhaupt nichts mit links oder sonst irgendeiner politischen Richtung zu tun. Übernehmen wir also nicht die Vorgabe derer, die derzeit bestrebt sind, unser Volk in Bälde ganz vor die Hunde gehen zu lassen, denn dann wäre alles Streiten und damit auch alle Mühe und alles Bangen umsonst gewesen!

Von daher laßt den Ruf erschallen, der diesen Herren eines unmißverständlich klarmacht:

„Nicht rechts, nicht links, sondern vorn!“

Quelle: mein-sh.info

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Eine Antwort zu “mein-sh: Links oder rechts?

  1. Rossbach Dezember 26, 2010 um 4:34 pm

    Das Feindbild der internationalen Linken war/ist nicht nur die USA und der Amerikanismus sondern auch immer Deutschland und das Deutschtum.

    Diese 68er sind Schüler der „Frankfurter Schule“, welche nur eines im Sinn hatten:
    zersetzen und nochmals zersetzen.

    Verdorben ist nicht nur die antideutsche Linke sondern der BRD-Staat an sich.

    Ernst Jünger sagte:“Es ist nicht schlimm das wir eine Linke haben sondern das wir immer eine unfähige Linke haben und hatten.“

    Übrigens wurde der Student Benno Ohnesorg von der Stasi erschossen.

    Nicht rechts, nicht Links sondern Deutschland zuerst.

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