Arbeitertum

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BILD heute als Held vom Erdbeerfeld (nach Ernteschluss): Böse Wehrmacht

Daß die Schmierfinkenpresse der BRD sich kein bisschen von der Schmierfinkenpresse anderer despotischer Staaten unterscheidet, zeigen einige wenige Blicke ins Ausland. Die westlichen Medien haben mittlerweile einen Zenit der Niederträchtigkeit erreicht, was das groß angelegte und verbrecherische Herausgeben von Desinformation anbelangt. Was passiert, wenn man es mit der Untermenschlichkeit übertreibt, hat kürzlich die SPD-Dreckschleuder FRANKFURTER RUNDSCHAU gezeigt. Jener musste die Hälfte seiner „Mitarbeiter_innen“ schlichtweg rauswerfen, einige vermutlich besonders versierte Schmierfinken durften bei anderen Blättern des Verlages weiterklotzen.

Die BILD hat heute scheinbar auch wieder einen antifaschistischen Tag. Während es eigentlich immer eher die BILD ist, die rechte Stammtischgemüter in der Pommesbude zum Grinsen bringt, so stellt sie sich heute als Aufklärer des Zweiten Weltkriegs dar. Thema: Böse Soldaten. Natürlich beschäftigt sich das Kartoffel-Blatt ausschließlich mit den deutschen, nicht etwa mit den Soldaten anderer Länder. Und, wer hätte das in einer Welt, in der eine sogenannte „Wehrmachtsausstellung“ mit gefälschtem Material erfolgreich durchs Nachkriegsdeutschland tingelte, gedacht: Unsere Väter und Großväter waren in Wahrheit allesamt böse Menschen.

Eigentlich hat man solche Schlagzeilen immer schon gelesen, aber BILD hat es eben so an sich, ein Gespür für die grundlegendsten Dummheiten des Volkes zu haben, die sie zu bedienen weiß. Außerdem weiß BILD, daß zwar nicht wenige behaupten, sie würden BILD ja „kritisch“ lesen, diese Kritik letztlich aber mit der Curreywurst im Halse stecken bleibt, insbesondere dann, wenn die BILD ihren Artikel noch mit Bildern wie folgenden garniert:

Quelle Bild.de

Selbstverständlich, das lässt die Emotionen hochkochen, und einige wenige abfotografierte Soldaten sprechen auf einmal für alle weiteren – so schnell werden aus Einzelfällen Massenfälle, während dies Prinzip zu gerne auch umgekehrt angwandt wird, wie etwa bei der Ausländerkriminalitätsfrage, die kleingeredet wird, indem man behauptet(!), es seien Einzelfälle. Anstatt zu betonen, daß der Krieg das extremte Ereignis ist, was ein Mensch miterleben kann, und daß diese Extremsituationen Taten und Menschen hervorbringen, die zu bewundern, gleichzeitig aber auch Taten und Menschen, die zu verabscheuen sind, macht es sich BILD mal wieder in der allumgreifenden Blödheit bequem und schwadroniert vom bitterbösen „Hitlersoldaten“, will uns aufzeigen, was ihn „getrieben“ hätte.

Grundlage der wieder aufgewärmten Hetze gegen unsere Väter und Großväter ist ein Buch zweier besonders hochklassiger Historiker, Sönke Neitzel und Harald Welzer. Jene haben auf ihrer stinkigen Akademie offenbar erkannt, daß sich mit Hetze gegen die Eigenen bei der ausgeprägten links-verhegelten Szenerie der Bundesrepublik ein ordentlicher Rubel machen lässt. BILD schreibt:

Die Historiker Sönke Neitzel und Harald Welzer haben Gespräche von rund 13000 deutschen Kriegsgefangenen ausgewertet, die in Speziallagern der Briten heimlich abgehört wurden.

Ungeniert erzählten Hitlers Soldaten darin von „Spaß“ und „Vergnügen“ beim Töten wehrloser Zivilisten und flüchtender Soldaten. Der Spiegel spricht von einem „Sensationsfund“, die italienische „La Repubblica“ titelt: „Schock-Erzählungen der Nazis“.

Quelle

Gerade die italienische Presse sollte gepflegt den Schnabel halten, waren es am Ende doch nur noch diese „Nazis“, die eine Hoffnung für den Duce darstellten, während selbiger mit seinen desaströsen, vermutlich ganz unnazihaften Truppen nur militärische Misserfolge auf allen Ebenen zu verzeichnen hatte. Schmierfinken sind eben über alle Grenzen hinaus Schmierfinken, so war es, so ist es und so wird es bleiben.

BILD zitiert im Folgenden Auszüge aus dem Buch, das eine Horrormeldung nach der anderen raushaut, ganz so, als hätte man es vorher absolut nicht geahnt, daß es auch deutsche Soldaten gegeben hat, die sich Verbrechen haben zu Schulden kommen lassen.
Doch was spielt das noch für eine Rolle im Kriege, wo jeden Tag zwischen all den Heldentaten auch Untaten geschehen? Sind die Soldaten der anderen Länder etwa ausnahmslos rechtschaffen gewesen? Wie absurd das ganze Mistbuch ist, zeigt folgender Abschnitt:

Bombenterror gegen Polen

Pilot P.: „Am zweiten Tage des Polenkriegs musste ich auf einen Bahnhof von Posen Bomben werfen. 8 von den 16 Bomben fielen in die Stadt, mitten in die Häuser hinein. Da hatte ich keine Freude daran. Am dritten Tag war es mir gleichgültig, und am vierten Tag hatte ich meine Lust daran. Es war unser Vorfrühstücksvergnügen, einzelne Soldaten mit Maschinengewehr durch die Felder zu jagen (…) Wir haben in den Straßen die Kolonnen angegriffen (…) Da haben wir Pferde herumfliegen sehen (…) Die Pferde taten mir leid, die Menschen gar nicht. Aber die Pferde taten mir leid bis zum letzten Tag.“

Quelle

Zwei Punkte: Zunächst ist dieses psychische Phänomen der Gewöhung am Töten bei jedem Menschen zu beoabchten. Es ist von Mutter Natur so eingerichtet – somit soll die BILD bitte den Schöpfer oder sonst wen, aber nicht die Deutschen dafür belangen. Zweitens ist ein Kommentar zur Behauptung, Deutschland hätte Bombenterror betrieben, in Angesicht der Tatsache, welche Nation in diesem Krieg den wahren Bombenterror ertragen musste, ganz einfach überflüssig. Der Schmierfink, der sich diese Stelle herausgesucht hat, weiß dies selber auch sehr genau. Aber für dieses Wissen bekommt er kein Geld, und dafür hat er sicher nicht studiert.

Noch eine Kostprobe aus dem Text:

Vergewaltigungen

Soldat W.: „In Warschau haben unsere Truppen vor der Haustür Schlange gestanden. In Radom war der erste Raum voll, während die Lkw-Leute draußen standen. Jede Frau hatte in einer Stunde 14–15 Mann. Sie haben da alle zwei Tage die Frau gewechselt.“

Soldat N.: „Ich muss sagen, wir waren manchmal in Frankreich gar nicht so anständig. Ich habe in Paris gesehen, wie unsere Jäger mitten in einem Lokal Mädels gepackt haben, über den Tisch gelegt und – fertig! Verheiratete Frauen auch!“

Quelle

Heilige Scheiße, sagt an! Verheiratete Frauen also auch – waren es auch Kinder, wie sie die Rote Armee in Ost- und Mitteldeutschland bevorzugte? Uns wundert, daß die BILD nicht noch das Kommando Dirlewanger herangezogen hat, aber dafür fehlt es der Schmierfinkenbande einfach an BILDung, wir verstehen diesen Umstand.

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Eine Antwort zu “BILD heute als Held vom Erdbeerfeld (nach Ernteschluss): Böse Wehrmacht

  1. alraune 19 April 7, 2011 um 5:20 am

    Hallo, Leute! Neulich habe ich zu diesem Thema eine Stellungnahme gelesen, die ich mal hier in voller Länge reinstellen möchte, weil sie das Beste ist, was ich in letzter Zeit hierüber vernommen habe:
    “ Öffentliche Unschuldserklärung der Deutschen in der BRD und Österreich
    Wir, die Mehrheit der Bevölkerung, sind es leid, immer noch und immer wieder zu einem „auf ewig schuldigen Volk“ erklärt zu werden. Wir beziehen daher hiermit Stellung zu den nicht enden wollenden „Schulderklärungen“, die von Vertretern des Staates, der Parteien, der Kirchen und Verbänden immer wieder öffentlich ausgesprochen und publiziert werden. Wir erklären daher folgendes:
    1. Schuld entsteht aus einem Vergehen gegen die moralischen und ethischen Werte einer Gesellschaft. Sie kann nur aus Handlungen oder Worten entstehen.
    2. Schuld bedeutet Verantwortung für eigene Taten. Niemals entsteht Schuld aus den Taten anderer, auch nicht aus denen von Verwandten oder Vorfahren.
    3. Es gibt keine Kollektivschuld, schon gar nicht für Taten, an denen man nicht beteiligt war. Wer das Gegenteil behauptet, tut das, um andere zu manipulieren und zu bevormunden, indem er ein falsches schlechtes Gewissen erzeugt.
    4. Wir, die Initiatoren, haben an keinen Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges teilgenommen und lehnen es daher konsequent ab, für etwas verantwortlich gemacht zu werden, was wir weder getan haben noch hätten verhindern können. Wir erklären uns ausdrücklich für „nicht schuldig“ an den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges, völlig unabhängig von der noch immer ausstehenden Klärung, welche davon nun wirklich stattgefunden haben und welche nicht.
    5. Wir lehnen es ebenso ab, unsere Eltern und Grosseltern pauschal für „schuldig“ zu erklären. Soweit persönliche Verfehlungen stattgefunden haben könnten, so sind diese gesühnt oder verjährt. Sollte persönliche Schuld in einigen Fällen ungesühnt geblieben sein, so bleibt dies nach weit über einem halben Jahrhundert dem persönlichen Gewissen anheim gestellt, wie es nach Menschenrecht Sitte war und ist. Alleine die Mitgliedschaft in einer damals zugelassenen Partei (NSDAP oder KPD) ist in Demokratien erlaubt und darf daher nicht nachträglich als Schuld definiert werden. Wir verwehren uns gegen die ständigen Diffamierungen der Kriegs- und Vorkriegsgeneration und gegen die Atmosphäre der unspezifischen Anklagen und des Misstrauens, die hiermit geschaffen wird.
    6. Schuld kann gesühnt und/oder vergeben werden, mit oder ohne Einsicht. Keine Schuld währt ewig, sie endet spätestens mit dem Tode des Schuldigen. Auf keinen Fall ist Schuld übertragbar, weder auf die Nachkommen noch auf das gesamte Volk.
    7. Dieses Konzept von „Schuld“ ist ewig gültig – für alle Menschen, alle Völker und für alle Zeiten. Es darf nicht beliebig relativiert werden. Es gibt daher auch keine „Kollektivschuld“ oder „ewige Sühne“, die wegen angeblicher „Einmaligkeit“ von Verbrechen willkürlich Ausnahmerecht erschafft.
    Jeder Konflikt in der Geschichte wurde irgendwann beendet oder durch andere Konflikte abgelöst. Das ständige Aufreissen alter Wunden dient nicht dem Frieden, es verhindert ihn. Wir treten für das friedliche Zusammenleben der Völker ein und fordern daher die Einstellung aller Diffamierungen gegen die Deutschen der BRD und Österreichs. Wir sind bereit, für Fehler einzustehen, die wir selbst begangen haben, aber wir erlauben es niemandem, in unserem Namen pauschale Schuldbekenntnisse für die Vergangenheit abzulegen. Wer weiterhin eine „Kollektivschuld“ propagiert oder bereit ist, aufgrund dieser Zahlungen von unserem Geld zu leisten, an wen auch immer, der handelt gegen unseren ausdrücklichen Willen, der von der grossen Mehrheit des Volkes geteilt wird, und der muss sich irgendwann hierfür verantworten. Wir fordern die längst fällige Versöhnung der Kriegsgegner von einst, einen gleichberechtigten Platz in der Völkergemeinschaft und das Ende der Feindseligkeiten durch einen Friedensvertrag für ganz Deutschland. Es gibt keine „Erbsünde“, weder religiös noch politisch. Wir haben die selben Rechte wie jedes andere Volk auch und werden uns künftig gegen jeden weiteren Versuch zur Wehr setzen, der uns unsere Menschenwürde streitig machen will!
    EiS und ViSdP: Freie Radikale, Postfach 1611, 96206 Lichtenfels “
    Gruss Alraune 19

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