Arbeitertum

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Die multikulturelle Gesellschaft – ein paar Gedanken

Die multikulturelle Gesellschaft soll, laut ihrer Theoretiker, das Zusammenleben verschiedenster Kulturen auf einen Nenner bringen und dadurch möglich machen. Sie soll, so ihre Vorbeter, progressiv sein und die Emanzipation des Menschen fördern – letztendlich auch „über seine Kultur hinaus“, hin zum völlig selbstbestimmenden, seine Gemeinschaften und Kollektive selbst auswählendes Wesen. Wenn der Sozialismus nach marxistischer Deutung der Weg zum Kommunismus ist, dann ist die multikulturelle Gesellschaft nach kosmopolitaner Deutung der Weg zum Einheitsmenschen, jener irrtümlich als fortschrittlich angesehener Archetyp, der in der Vergangenheit für das Gros der Philosophen ein Greuel, in der Gegenwart für nicht wenige das Ideal des 21. Jahrhunderts darstellte und darstellt.

Ein Instrument der multikulturellen Gesellschaft ist die sogenannte „Integration“. Wenn ein Lebewesen sich in eine Gruppe integriert, dann mag man davon ausgehen, daß dies freiwillig und auf offener Basis geschieht, denn schließlich versucht jeder Mensch mit einem Zusammenschluss mit anderen Menschen, die eigenen Interessen zu befriedigen. Dieses Denken hat jedes Lebewesen inne und nur dieses Denken ist dafür verantwortlich, daß wir insbesondere in harten Zeiten überleben konnte. Die menschlichen Gemeinschaften dienten immer auch einem bestimmten Zweck, wie die Errichtung eines sozialen Netzes, die Gewährleistung der Nahrungsversorgung, die Fortpflanzung, Expansion, usw. usf. Dieses Faktum soll aber nicht darüber hinweg täuschen, daß die menschliche Zweckgemeinschaft nicht statisch war, sondern sich schnell zu etwas höherem entwickelte. Und genau hier finden wir auch den fatalen Denkfehler des Multikulturismus: Er negiert das Spezifische am Menschen, er negiert die Ecken und Kanten und vermag nur den Zweck zu sehen, zu dem man sich zusammenschließt. Der Multikulturismus, der das losgelöste Individuum verlangt, führt seine gesamte Argumentationslinie auf einen grundsätzlich egoistischen Gedanken zurück: Die Gemeinschaft dient immer nur der Interessenerfüllung der einzelnen Individuen. Dabei sollte ihnen klar sein, daß etwa die ständige aufklärerische Moral, auf die sich beziehen, niemals entstanden wäre, hätte der Mensch sich stets nur auf das Zweckliche bezogen und das Idealistische außen vor gelassen. Denn daß eine Gemeinschaft über sich hinauswächst, etwas Größeres schafft, was jedes einzelne Individuum der Gemeinschaft überdauert, das wird von der multikulturellen Riege nicht ernst genommen.

Wir wollen zur Integration zurück kommen. Wie wir gesehen haben, glaubt der Multikulturist, daß ein Ausländer sich aus freien Stücken in das „Wirtsvolk“ integriert. Gerade in den frühen Phasen der Einwanderung war man davon überzeugt, daß es keinerlei kulturelle Probleme geben würde. Die Ideologie des Multikulturismus hatte zu dieser Zeit auch lange noch nicht so einen osbkuren Aufwind, wie sie ihn heute verzeichnen kann, was vermutlich an der allgemeinen geistigen Verelendung unseres Volkes durch Staat und Medien liegt. Wie auch immer, so merkte man damals schnell, daß jene eingewanderte Völker, die in großer Zahl und in gebündelter Struktur in Deutschland leben, nicht das geringste Interesse an einer Integration haben. Genau genommen schlugen sie hier ein Lager auf, das sie bis heute nicht verlassen haben, sondern – im Gegenteil – vergrößerten.

Kursierten vor vielleicht 40 Jahren noch Begriffe wie „Leitkultur“, vernimmt man sich heute nur noch von kleinbürgerlichen Rechtskonservativen, die sich die Adenauer-Zeit zurückwünschen und ansonsten mit keiner Lösung aufwarten können. Der angeblich gesellschaftliche Konsens, der allerdings lediglich der der herrschenden Klasse ist, weist jegliche Bevorzugung des Deutschen gegenüber ausländischen Kulturen weit von sich. Man betont immer wieder, daß hier alle „gleich“ seien und die multikulturelle Gesellschaft ohnehin „näher zusammenwachse“. Betrachten wir die Realität, dann merken wir schnell, daß es sich um zweierlei Dinge handelt: Zum einen das stupide Wunschdenken einiger Frohnaturen, die das Leid dieser Welt so sehr deprimiert, daß sie sich in ihre feucht-fröhlichen Gedankengebäude zurückziehen und sich ein ganz persönlich Lummerland zusammenspinnen müssen, um nicht völlig zusammenbrechen; zum anderen sind es kaltblütige Propagandisten, die ganz bewusst in rein teutonischen Villenvierteln leben, ihre Kinder auf rein teutonische Privatschulen schicken, jedoch andere deutsche Altersgenossen auf türkisch-arabisch okkupierten Schulen verkümmern lassen. Sie behaupten von der Gesellschaft, von der sie sich zurückzogen, daß sie funktioniert, weil sie im Exil von ihr nutznießen – diesen besonders miesen Schlag Mensch findet man in fast allen Parteien und es gibt nichts, womit man ihre Niederträchtigkeit rechtfertigen könnte.

Heute merkt die multikulturistische Elite, daß die Integration nicht automatisch von statten läuft. Also versucht man es mit diversen Fördermaßnahmen, die von banalstem Verschenken von Steuergeldern bis hin zu gestelltesten multikulturellen Veranstaltungen, auf denen sich alle Teilnehmer, die ohnehin in einer Traumblase leben, an der Anwesenheit ihresgleichen beglücken können, wobei auffällig ist, daß Ausländer auf diesen Veranstaltungen meist rar gesäht sind. Wie viele Gelder der deutsche Arbeiter bereits in diesen Unsinn pumpen musste, kann nicht gesagt werden.

Auf der anderen Seite sehen wir aber auch, daß selbst diese Holzhammer-Methoden keine wirkliche Wirkung zeigen. Man hatte gehofft, durch das Erlauben von Moscheen und dergleichen die Toleranzschwelle der Muslime zu erhöhen, doch statt dessen stellte man ihnen eine beachtliche Infrastruktur zur Verfügung, die den Organisierten unter ihnen ganz neue Möglichkeiten verschafft. Hinzu kommt, daß wir mittlerweile im Jahre 2011 leben und die eingewanderten „Neudeutschen“ auch nicht von gestern sind. So finden sich insbesondere in linken und alternativen Parteien immer mehr Ausländer, die vorgeblich Politik für alle machen wollen und sich „integriert“ geben, in der Realität allerdings ausschließlich Politik für ihre Volksgruppe machen. Die GRÜNEN etwa entwickelten sich in den letzten 10-15 Jahren zur Partei vieler Minderheiten-Lobbies, darunter eben auch die Türken-Lobby. Wenn sich dann türkische Politikerinnen, die in Berlin für die LINKE unterwegs sind, gegen Integration aussprechen, weil dies rassistisch sei, dann sollte es einem wie Schuppen von den Augen fallen.

Wäre dies nun ein Zustand, der zwar kulturell desaströs, ansonsten aber friedlich abliefe, dann wäre weit weniger Raum der wirklichen Beschwerde offen. Schließlich wären die Auswüchse einer solchen Gesellschaft für niemanden in direkter Art und Weise schädlich. Man könnte eine solche Gesellschaft aus kulturellen und ideellen Gründe ablehnen – so wie wir es tun -, doch im Grunde bestünde keine weitere Gefahr, die von ihr ausgeht. Daß dem absolut nicht so ist, müssen wir hier nicht weiter erläutern. Die schiere Welle der urbanen Gewalt, die die Ausländerbanden in den großen Städen an den Tag legen, sollte uns Warnzeichen sein. Denn auch die Stadt ist deutscher und öffentlicher Raum. Werden in deutschen Städten Deutsche von Ausländern niedergeprügelt und ausgeraubt, vielleicht sogar ihres Lebens beraubt, dann müssen wir jegliches gesellschaftliches Kauderwelsch beiseite legen und den Zustand so benennen, zu dem er sich entwickelt hat: Zu einer zivilen Besatzung der arabischen Völker.

Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Verschwörungstheorie, so liest sich das wohl bekannteste Zitat einer Rede des Türken-Führers Recep Tayyip Erdoğan immer wieder ernüchternd:

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.

(wahrscheinlich entnommen aus einem von Ziya Gökalp geschriebenen Gedicht)

Andere Töne des osmanisch denkenden Imperialisten lassen ebenfalls verlauten, daß sich die Türken in Deutschland in keinem Fall integrieren dürften, denn dies wäre ein „Verbrechen am Türkentum“ – er erntete Beifall von den türkischen Zuhörermassen, vor denen er in Deutschland(!) sprach. Nicht, daß uns das gesunde Nationalbewusstsein der Türken grundsätzlich stören würde. Genau genommen freuen wir uns, daß wir anhand dieser Menschen sehen können, wie viel Stärke man aus der kulturellen Gemeinschaft schöpfen kann. Dennoch stellen wir uns gegen all jene, die Deutschland als Besatzungsgebiet betrachten, welches irgendwann einmal ihnen gehören soll. Kein aufrechter Deutscher wird sein Land hergeben – erst Recht nicht an Personen, denen unsere Werte und Vorstellungen fremd sind, die unseren Geist nicht verstehen können und wollen.

Es ist schon eine lustige Vorstellung, würde man sich dies Szenario einmal umgekehrt vorstellen: Deutsche Jugendgangs zerprügeln einzelne Personen in Ankaras U-Bahnstationen. Völlig absurd. Dafür ist hier aber das Geheule groß, wenn ein Deutscher mal einen Ausländer verprügelt und das dann auch noch irgendwie an die Öffentlichkeit kommt. Die Ausländer haben mittlerweile begriffen, inbesondere die Türken, wenn man sich mal die Arbeit ihrer Lobby anschaut, daß mit der Rassismuskeule heute alles zu holen ist. Das haben wir anhand verschiedenster Paradebeispiele ersehen dürfen. Das ganze wird dann von der gesamten Clique in Politik und Medien aufgebauscht und hochstilisiert, damit mit der Meinungsbildung auch bloß nichts verkehrt läuft.

Und wenn eine Gruppe Ausländer einen 30 jährigen Deutschen in die Lebensgefahr prügelt, dann diskutieren kosmopolitane Weichlinge mit lockigen Haaren und Rollkragenpullis über die sozialen Hintergründe.

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Eine Antwort zu “Die multikulturelle Gesellschaft – ein paar Gedanken

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