Arbeitertum

Für eine klassenlose Gesellschaft | Gegen die imperiale Weltordnung | Für Volkstümlichkeit und Tradition

Interview mit Makss Damage + Kommentar

Mittlerweile sollten die von Axel Reitz geführten Interviews mit dem ehemaligen „Stalinisten-Rapper“ Makss Damage ihre Runden gemacht haben, was uns aber nicht davon abhält, selbige abermals zu veröffentlichen und einen kleinen Kommentar dazu abzugeben, ist die Person Makss Damage ja gerade für sozialrevolutionäre Nationalisten interessant, da sie von der klassenkämpferischen Ecke vermeintlich in die nationale, volkskämpferische Ecke gewechselt ist. Inwiefern Makss seine Ideologie geändert hat, geht aus den nachfolgenden Gesprächen leider kaum hervor. Viel mehr wird schnell deutlich, daß Makss, der mit bürgerlichem Namen Julian heißt, ein Problem mit der allgemeinen Feigheit und Niederträchtigkeit in linken Strukturen hatte und hat. Überdies merkt er aber an, daß er „immer auf der Seite des deutschen Volkes gestanden“ habe – schauen wir uns seine Lyrics an, dann kaufen wir ihm das durchaus ab, unterschieden sie sich doch maßgeblich von den antinationalen Soja-Revolutiönchen-Texten etwa eines quietschstimmigen Holger Burner. Im Nachfolgenden also die Interviews:

(Aus Platzgründen bitte die nächsten 4 Teile per Youtube aufrufen!)

In der Altermedia-Kommentarspalte zum zugehörigen Bericht über Makss Damages Umstieg lesen sich die Reaktionen unterschiedlich. Einige nehmen den vermeintlich neuen Kameraden wohlwollend und beglückwünschend auf, andere wiederrum lassen Zweifel offen, ob hier nicht ein doppeltes Spiel gespielt wird. Wieder andere geifern vor sich hin, als würde es keinen Morgen geben, wobei sie insbesondere ihre heilige Weltanschauung in Gefahr sehen, die in ihren Augen keine weiteren Götter neben sich dulden darf. Einen besonders erhellenden Kommentar von neo-nationalsozialistischer Seite tat der Benutzer „ät Makss Damage“ kund:

Pass mal auf die Kunde!
Hier haben es ja schon einige gemutmaßt, daß du einen auf “Nationalboschewist” machen und nichts als Ärger bringen wirst.
Bei den Zecken Ärger gemacht, jetzt bei uns nationalbolschewistische Lobeshymnen auf Lenin & Co! Vielleicht werden dich jetzt trotzdem immer noch einige Deppen total geil finden. Aber eins laß dir mal gesagt sein:
Du wirst hier mit deinem naltionalbolschewistischen Müll nicht landen! Wenn du irgendwo bei uns auftauchst, wirst du ordentlich verwackelt!
So Kunden wie dich kennt man ja leider zur Genüge. Dich unterscheidet nur eins von den anderen Idioten. Du kamst von den Zecken zu uns und machst jetzt hier Welle mit deinem nationalbolschewistischen Scheiß, die anderen waren bei uns und haben auf dieselbe Weise Stress gemacht und sind dahin wo du herkamst!
Pass bloß auf Freundchen!

Das traurige ist, daß vermutlich gleiche Gestalten die Behauptungen der Linken, die NS würden gegen alles, was ihnen nicht passt, mit Gewalt vorgehen, als Lüge abkanzeln würden, während wiederrum solche Knaller herausgehauen werden, die frischen Kameraden Gewalt androhen, bloß weil man es sich in seinem Schimpasengehirn mit seiner eindimensionalen „Weltanschauung“ bereits so bequem wie möglich gemacht hat.

Axel Reitz selbst antwortet sinngemäß:

 

Dass viele Kameraden lieber in einer mentalen Bunkerstellung verharren anstatt sich über einen Zugewinn aus dem linken Lager zu freuen, zeigt nur, wie wenig Nationalsozialisten noch vorhanden sind und wie weit bornierter Dogmatismus in unseren Reihen verbreitet ist. Natürlich kann niemand sagen, wie sich „Makss“ weiterentwickeln wird, aber das weiß man bei keinem Neuzugang, der den Weg zu uns findet. „Makss“ aber hat mehr als nur eine vertrauensbildende Maßnahme getätigt und sich zudem öffentlich als „Nazi“ geoutet. Damit hat er schon mehr getan als das Gros der selbsternannten „Herrenmenschen“, die jetzt die Bolschewismus-Keule schwingen.

Besser hätte man es tatsächlich nicht treffen können, denn es handelt sich bei den meisten NS-Pöblern durchaus um selbsternannte Herrenmenschen, jene Herrenmenschen, die auch bereits dieses Blog mit miserabler Orthographie und hanebüchener Syntax per E-Mail mit ihrer Anwesenheit beglückt haben, natürlich nicht ohne das obligatorische Herunterbeten diverser Drohungen, die man mittlerweile sicher alphabetisch ordnen könnte. Dabei handelt es sich dabei weniger um Nationalsozialisten im eigentlichen Sinne, sondern um ganz banale Gangmitglieder, die sich lediglich um ihren Status in der Szene sorgen. Mehr Niederträchtigkeit ist eigentlich nicht mehr möglich und findet sich auch bei den etablierten Politikern nicht in erhöhterem Maße.

Was Makss Damage selbst betrifft, so wollen wir ihm alles Gute wünschen und ihm mitteilen, daß, insofern er Interesse daran hat, kompromisslos antikapitalistische, aber gleichzeitig volkstümliche und nationale Politik zu machen, es hier in der BRD mittlerweile immer mehr Nationalisten gibt, die die faschistische Attitüde respektvoll ablegen und nach neuen, sozial-gemeinschaftlicheren Wegen suchen, um endlich die Welt zu gestalten, die wir haben wollen. Denn gerade ein ehemaliger Marxist sollte sich darüber im Klaren sein, daß der Hauptfeind immer und allübergreifend der Kapitalismus ist, und daß es – Hand aufs Herz! – nur die Nationalrevolutionäre sind, die dieses Faktum ausreichend ernst nehmen. Wenn also ein Rapper Makss Damage allein durch seine Anwesenheit Diskussionen über genau dieses Thema vom Zaune brechen könnte, dann wäre das schon ein Erfolg, der auf mehr hoffen lässt. Warten wir’s ab – insbesondere auch, wie die Musik von Julian sich entwickelt.

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10 Antworten zu “Interview mit Makss Damage + Kommentar

  1. Spaß Februar 15, 2011 um 8:50 pm

    Macht bestimmt Spaß das zu lesen… 😀

    Wieso die sich wohl nicht trauen über die Kommentar-Spalte eine öffentliche Diskussion zu beginnen…

  2. Freddy Proll Februar 16, 2011 um 2:18 pm

    Naja naja, der Herr Damage ist sicherlich gerade in einer Hurra Stimmung, da er vom Eiswasser in den Lauwarmen Topf gesprungen ist, aber lassen wir ihm erstmal ankommen, dann wird er früh genug merken das auch im NW genug gehetzt, intrigiert und geschummelt wird.

  3. Schwab Februar 16, 2011 um 4:43 pm

    „Bolschewismus-Keule schwingen“

    Reitz hat wahrscheinlich ein Gedächtnis wie ein Sieb. Hatte er nicht selbst vor Monaten mit dieser Keule wild um sich geschlagen, sich als Retter der Bourgeoisie und des Abendlandes aufgeführt!?
    Aber selbstverständlich bietet dieser „bolschewistische“ Musiker genug Aufmerksamkeit. Da kann Reitz seine Meinung schon mal schnell ändern!

  4. Axel W. Reitz Februar 17, 2011 um 3:59 am

    @Schwab

    Auch die dauernde Wiederholung macht aus einer Lüge noch keine Wahrheit. Das sollten Sie sich langsam mal merken. Es wird nämlich lästig, Sie ständig darauf hinweisen zu müssen, wenn Sie ein ums andere Mal ihre ureigenste Wahrnehmung rotzfrech als unumschränkte Tatsache hinstellen.

    Anstandshalber mit freundlichem Gruß,

    – Axel Reitz –

    • landvolk Februar 17, 2011 um 5:30 am

      Von unserer Seite bleibt zu sagen, daß wir es durchaus sinnvoll finden würden, würde man die Positionen noch einmal ohne Gehässigkeit und sonstigen eigentlich unpolitischen Dingen darlegen, sodaß dahingehend eine gewisse Klarheit herrscht. Die mag es zwar in den Augen einiger schon geben, aber im Großen und Ganzen ist der Diskurs NS – NR (bzw. Reitz/Tegethoff – Schwab) relativ im Schlamm versackt und brachte letztlich nichts als weitere Distanzierung hervor. Darüber hinaus wäre eine ideologische Diskussion innerhalb des NWs in jedem Fall – wenn sie fair geführt wird – ein Fortschritt. Wollen wir nicht wie der kryptobolschewistische Einheitsblock (geschlossen gegen dieses und jenes, blabla) Zensurpolitik und Ausgrenzung betreiben, dann sollte der Diskurs – selbst der Streit – erlaubt sein.

  5. Schwab Februar 17, 2011 um 11:01 am

    @Reitz

    Beleidigungen im Internet („Lügner“) können von jedem Würstchen vorgetragen werden. Das müßte man mal im wirklichen Leben ausprobieren. Aber Sie würden andere Leute vorschicken.

    @Landvolk

    Mit Faschisten, die keinen Zweifel daran lassen, daß sie auch künftig Freikorps aufstellen würden, um die nationale und soziale Revolution im Keim zu ersticken, wird es keine Zusammenarbeit geben. Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihre Metzger selbst aus!

    • landvolk Februar 17, 2011 um 5:47 pm

      Von Zusammenarbeit war auch keine Rede, das soll jedem selbst überlassen bleiben, sondern von Diskurs, der eines deutschen Nationalisten würdig sein sollte.

  6. Schwab Februar 18, 2011 um 10:57 am

    @Landvolk

    1. Der Vorwurf mit dem „Diskurs“ fällt auch auf Dich zurück. Wenn ihr ehrabschneidende Beleidigungen hier freischaltet („Lüge“), dann ist ein sachlicher Diskurs nicht möglich.

    2. Ein Diskurs ist auch mit Leuten nicht sinnvoll, die ihrer eigenen Argumentation widersprechen. Reitz schrieb:

    „Auch die dauernde Wiederholung macht aus einer Lüge noch keine Wahrheit. Das sollten Sie sich langsam mal merken. Es wird nämlich lästig, Sie ständig darauf hinweisen zu müssen, wenn Sie ein ums andere Mal ihre ureigenste Wahrnehmung rotzfrech als unumschränkte Tatsache hinstellen.“

    Reitz kennt nicht den Unterschied von „Lüge“ und (unbeabsichtigter Verbreitung von) „Unwahrheiten“. Er behauptet, daß ich aufgrund falscher „Wahrnehmung“ Unwahrheiten verbreiten würde, dann sei dies aber doch eine „Lüge“ = wissentlich verbreitete Unwahrheit. Wie soll man denn mit solchen Dummschwätzern einen Diskurs führen?

    3. Ist es sinnvoll, einen Diskurs mit Menschen ohne Selbstbewußtsein zu führen? Gestern Faschist, heute Bündnispartner von „Bolschewisten“? Suchen diese Leute neue Freunde, weshalb sie alle Vierteljahr ihre Standpunkte ändern? Auch der Gesprächspartner von Reitz scheint in dieses Muster zu passen: Er müsse jetzt schnell mal seine Musik, Lieder etc. an sein neues Publikum im NW „anpassen“!?
    Schade, da hatte man schon gehofft, eine Persönlichkeit vertritt ihre eigene Meinung auch gegen Widerspruch, dann haben wir noch einen Anpasser …

    Anstandshalber mit freundlichem Gruß,

    – Axel Reitz –

    • landvolk Februar 18, 2011 um 5:56 pm

      Zu 1: Wir veröffentlichen hier in der Regel alles, was nicht strafbar ist, bzw. auf uns zurückfallen könnte. Da wir davon ausgehen, daß hier erwachsene Menschen schreiben, die gut wissen, was sie in die Tastatur hauen, machen wir uns da auch keine weiteren Gedanken darüber.

      Und mit dem Diskurs – wir meinten ja nur.

  7. Schwab Februar 18, 2011 um 10:58 am

    Korrektur: die letzten zwei Zeilen entfernen.

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