Arbeitertum

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Interview über Nationalbolschewismus

Folgendes Interview wurde vom Radio Z geführt und handelt von der inhaltlichen Konzeption des historischen und modernen Nationalbolschewismus. Die Wissenschaft scheint den FAHNENTRÄGER ebenso zum Nationalbolschewismus zu rechnen wie auch den ehemaligen Kampfbund Deutscher Sozialisten, was eventuell für Verwirrung sorgen könnte, obschon der KDS inhaltlich eindeutig Bezug auf den linken Flügel der NSDAP nahm. Wie auch immer, Interviewpartner Philipp Eichhorn scheint einiges Wissen über den Themenkomplex zu besitzen, weshalb wir das Interview gern weiterempfehlen:

Interview

Hier noch ein Text über den Vortrag auf der Freien Universität Bamberg:

„Nationalbolschewismus wird gegenwärtig vor allem als Schimpfwort gebraucht, mit dem oft aus dem antideutschen Lager nationalistische, protektionistische oder ans »Volk« gerichtete Aussagen linker Gruppierung bedacht werden, die vermeintlich Marx bzw. den Sozialismus nicht verstanden haben.
Allerdings fungiert der Begriff »Nationalbolschewismus« auch als Selbstbezeichnung einer politischen Gruppierung, für die schon seit Jahrzehnten der Sozialismus nicht ohne den Nationalismus verwirklicht werden kann – und vice versa. Darunter der »linke« Flügel der NSDAP um die Strasser-Brüder, die Nationalbolschewistische Partei Russlands oder der Kampfbund deutscher Sozialisten. Aber ist die Dialektik von Nationalismus und Bolschewismus wirklich nur die Spielwiese für Querfrontler_innen, Wölfe im Schafspelz und NS-Nerds? Waren und sind die nationalistischen Tendenzen in der Linken wirklich nur populistisches Instrument und Ausdruck falsch verstandener Emanzipation? Und lassen sich Nationalismus und Sozialismus überhaupt voneinander trennen?
Der Vortrag gibt eine Einführung in die nationalbolschewistische Szene und ihre Ideen, das Verhältnis der Linken zum Nationalismus und stellt am Ende die Frage, ob ein kosmopolitischer Sozialismus überhaupt möglich ist.

Philipp Eichhorn ist FUB-Referent, Pirat_innenkinoaktivist und Autor bei Testcard Zuletzt hat er am 17.6.2010 in der FUB zum Thema »Post Porn Politics. Wie sieht der emanzipative Porno aus?« gesprochen.

Quelle

 

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