Arbeitertum

Für eine klassenlose Gesellschaft | Gegen die imperiale Weltordnung | Für Volkstümlichkeit und Tradition

MenschInnen

Es dürfte mittlerweile überall hin durchgesickert sein, daß die politischen Parteien – insbesondere die LINKE, SPD und die Grünen – sich ganz offen zu einer feministischen Politik bekennen. Seit der 68er-Betrüger-Revolte und der Schwarzerschen Geschlechtsverhetzung (bis hin zum indirekten Aufruf zum Mord) versuchen fast alle nennenswerten Institutionen, die von ihnen sogenannten „traditionellen Geschlechterrollen“ abzuschaffen und „beiden Geschlechtern“ größtmöglichste Freiheiten zu erkämpfen. Daß es sich hierbei nur um eine dreiste Mogelpackung handelt, wird spätestens auf den zweiten Blick deutlich.

Zum einen versuchen solche Ideologien mit dem natürlichen Rechtsempfinden der Gattung Mensch einen schleichenden Zugang zur Gesinnung des Angesprochenen zu finden: Unrechte Unterdrückung verdirbt den meisten Menschen das Gewissen, und insofern diese Begriffe ständig für sich allein stehend zum Postulat erhoben werden, so können sie auch ohne wirklichen Inhalt Wirkung erzielen.

Dies erklärt auch die zahlreichen Sympathisanten der feministischen Idee. Es sind Personen, die eigentlich gar keine Ahnung haben, wovon sie da eigentlich reden, geschweigedenn einen Gedanken daran verschwendet zu haben, ob und wie Begriffe wie „Unterdrückung“, „Frauenverachtung“, „Sexismus“, etc. in ihren Grundfesten angetastet werden können. Denn das können sie definitiv, viel braucht es dafür noch nicht einmal.

Zum anderen sehen wir an den politischen und medialen Eliten, die den Feminismus offensiv unterstützen, daß sie ein völlig anderes Ziel haben, als das, was sie vorzugeben scheinen. Obwohl der Begriff Feminismus das feminine Geschlecht betont, versagt er (gewollt?) bei seiner praktischen Umsetzung. Denn wie auch schon ein Julius Evola im frühen 20. Jahrhundert feststellte, stellt der Feminismus nichts weiter dar als die Freikarte für die Frau, die Felder des Mannes kompromisslos zu besetzen. So erklärt es sich auch, daß Frauen in Feministenzirkeln je emanzipierter wirken, desto männlicher sie sich geben. Je mehr also die Frau zum Mann wird, desto mehr hat der Feminismus seine Praxis walten lassen.

Es kann also keineswegs von einer Gleichstellung der Geschlechter die Rede sein, sondern lediglich von einer Vermännlichung der Frauenschaft, ja zusehends auch von einer Verweiblichung der Männerschaft. Doch auch das am stärksten aufgetragene Schminkpaket kann nicht über die eigentliche Natur des Geschlechts hinwegtäuschen, und so wird doch jeder noch so „weiblichen oder männlichen Tätigkeit“ der geschlechtsspezifische Charakter eingeflöst – und da kann der Träger des Ganzen noch so „emanzipiert“ sein, er wird weiter Unterwürfiger seiner Biologie bleiben!

Den nächsten Schluss zu ziehen fällt nicht schwer. Denn die Gewichtung der „Fremdbesetzung“ der Felder des anderen Gechlechts ist keinesfalls im Gleichgewicht. Während wir Männer nur äußerst selten und als exotisch wahrgenommen im Kindergarten oder als Krankenpfleger antreffen, häufen sich die ungeschickten und dürren Mädels in Soldatenuniform, die emotionsgesteuerten Polikerinnen und die Polizistinnen unverkennlich. Dabei ist ersichtlich, daß es den Frauen nicht darum zu gehen scheint, die wirklich unbequemen Männerarbeiten von proletarischer Art zu verrichten, sondern jene, die in erster Linie Prestige mit sich bringen. Sie schicke Uniform, in der Papas Beste nun ganz groß und stark aussieht, ohne entsprechenden Schutz von männlicher Begleitung aber keinen Fuß aus dem Streifenwagen setzen darf. Tatsächlich halten sich die Männer in der Berufswelt der Frauen weitestgehend zurück. Dabei könnte man sie gerade in der Erziehung bestens gebrauchen…

Mittlerweile haben wir das Jahr 2011 im Anbruch und die Höchstzeit der feministischen Hetze auf EMMA-Niveau liegt in weiter Ferne. Doch der ideologische Kern wird weiter getragen, während die Schale zeitgemäß ihr Gewand wechselt. Nunmehr ist nur noch selten von Feminismus die Rede, sondern von einem neuen kauderdeutschen Neologismus: Gender Mainstreaming.
Tatsächlich hat sich die Ideologie in eine obskure Richtung fortgepflanzt. Nun geht es nicht mehr um die Gleichstellung der Geschlechter – die ja ohnehin nur eine Farce ist, was die Realpolitik tagtäglich und mit mannigfaltigster Beispielkraft beweist -, sondern um die Abschaffung der Geschlechter, ja um die Auflösung jeglicher Strukturen, die sich aus dem natürlichen Geschlecht des Menschen ergeben. Die fanatisierten Anhänger der „Idee“ sind felsenfest davon überzeugt, daß jegliches Geschlechtsverhalten nur gesellschaftlicher Erziehung entspringe, d.h. daß der Mensch zunächst von Geburt an grundsätzlich gleich wäre. Wie auch bei anderen ideologischen Fehlschlüssen, geht die Argumenationsbasis philosophisch auf den Lockschen Empirismus zurück, der den Menschen als Tabula Rasa (unbeschriebenes Blatt) beschreibt. Viel perfider als dieser Trugschluss ist allerdings die Tatsache, daß diese absurde Theorie bereits wissenschaftlich mit einem ebenso eindeutigem wie dramatischem Ergebnis widerlegt wurde. In den 70er Jahren versuchte der amerikanische „Wissenschaftler“ Dr. Money eben jene Theorie zu beweisen. Sein Opfer war ein Junge, welcher sich scheinbar aufgrund seiner Verstümmelung im Genitalbereich bestens als Versuchsobjekt eignete und unter Einwilligung der Eltern fortan als Mädchen erzogen werden sollte. Dafür sollte er all das machen, was für ein Mädchen zu dieser Zeit gesellschaftlicher Standard war. Wir wollen dieses ekelhafte Experiment nicht weiter vertiefen, möchten jedoch darauf hinweisen, daß sich das Opfer im erwachsenen Alter – als Mann lebend! – aufgrund seiner misshandelten Kindheit das Leben nahm.

Dennoch: Wie von Sinnen, gibt es vor allem in der Bundesrepublik eine beachtliche Anzahl von Menschen, die dieser Ideologie anhängen. Sie finden sich weniger im rechten Umfeld, sind dafür aber von der Antifa bis hin zur CDU überall zugegen. Jüngst berichtete die JUNGE FREIHEIT, daß Familienministerin Schröder (CDU) unsere Jungen in Zukunft für Frauenberufe begeistern möchte. Während es schon seit längerer Zeit den völlig verwahrlosten Girls‘ Day gibt, möchte Schröder nun das rosarote Pendant, den Boys‘ Day, einführen. Wir zitieren wie folgt:

JF | […] An diesem Tag (Anm. Rd: dem Boys‘ Day) sollen Jungen „neue Berufe kennenlernen, eigene soziale Kompetenzen erfahren“ und „Vorstellungen von Männlichkeit hinterfragen“, kündigte Schröder an. „Am Boys’ Day erleben Jungen, welche Optionen sich ihnen Berufs- und Lebensplanungen bieten und daß es sich lohnt, neue Wege zu gehen.“ […]

Davon abgesehen, daß es schon recht interessant wäre, inwiefern es sich denn für den Mann lohnen sollte, irgendeinen Frauenberuf wahrzunehmen, oder warum man es nicht einfach bei der natürlichen Eigendynamik der Berufswahl, von der die Liberalisten doch die ganze Zeit fabulieren, belassen kann? Vermutlich soll hier dem ein oder anderen jungen Burschen eine manipulative Berufspropaganda auf Weiberart eingeflöst werden, sehen wir hier ohneschin eine Uteruslogik sondergleichen, die jene Berufe, die sie erst loswerden wollte, nun den Männern als Gaumenschmaus servieren möchte. Die Äußerungen Schröders lassen aber noch mehr Interpretationsspielraum zu. Weiter geht es im Text:

JF | […] Schüler ab der 5. Klasse sollen dabei Einblick in Berufe erhalten, in denen Männer bislang eher unterrepräsentiert sind, wie beispielsweise „in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege.“ Auch „Workshopangebote“ zu „sozialen Kompetenzen oder zur Lebensplanung, etwa zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ seien geplant. […]

Wir müssen an dieser Stelle darauf zurückkommen, was wir anfangs feststellen. Nicht umsonst versucht Feministin Schröder, Männer für Frauenberufe zu begeistern. Das Gleichgewicht stimmt nicht und Männer bleiben in ihren Berufsstrukturen. Dies liegt daran, daß die Politik des Feminismus – Gender Mainstreaming in erster Linie von und für Frauen gemacht wird. Das Gewicht der praktischen Umsetzung liegt nicht nur in der gesellschaftlichen Umpolung der Frau, sondern auch in der geistigen Wegbereitung, die zu 99 Prozent ebenfalls von Frauen vorgenommen wurde und wird. Dadurch, daß die Ideologie Gender Mainstreaming in der Bundesrepublik überall Unterstützer findest – auch in der Wirtschaft, da das Kapital von der Vernichtung der geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster und somit eines weiteren Bausteins des natürlichen Privaten des Menschen immens profitiert -, finden sich seine Spuren überall. In dem Zitat Schröders ist explizit von Erziehung die Rede und hier beginnt es abermals, interessant zu werden. Denn wenn Schröder von Kindergärtnern redet, dann meint sie damit keine mannhaften Gestalten, die sich mit den Lütten Spaßkämpfchen erlauben, ihnen Zwillen schnitzen oder eine Bude im Wald errichten. Sie meint damit verweichtliche und verweiblichte Gestalten, die bereits durch die frauendominierte Pädagogik gewandelt sind und jenes Gedankengut weitergeben können. Es kommt eines zum anderen. Die Gender Mainstreaming Ideologie ist im Kerne falsch und in ihrer praktischen Umsetzung eine Lüge. Das Ziel ist bloß die absolute Verweiblichung unserer Gesellschaft, bis vom Manne, wie man ihn aus den Heldenmythen, den Kriegergeschichten und den Proletenerzählungen kennt, nichts mehr übrig geblieben ist.

Advertisements

Eine Antwort zu “MenschInnen

  1. Christian - Alles Evolution Januar 8, 2011 um 9:33 am

    „Doch auch das am stärksten aufgetragene Schminkpaket kann nicht über die eigentliche Natur des Geschlechts hinwegtäuschen, und so wird doch jeder noch so „weiblichen oder männlichen Tätigkeit“ der geschlechtsspezifische Charakter eingeflöst – und da kann der Träger des Ganzen noch so „emanzipiert“ sein, er wird weiter Unterwürfiger seiner Biologie bleiben!“

    Von der Biologie frei machen kann man sich in der Tat nicht. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass es innerhalb der Geschlechter durchaus einige Überschneidungen gibt.
    Die Ausprägung bestimmter Fähigkeiten ist bei Mann und Frau verschieden, es handelt sich um zwei Normalverteilungen mit unterschiedlichen Mittelwert, deren Träger überlappen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: