Arbeitertum

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Abrechnung mit einem dekadenten Volk

SAF | Viele Texte entstehen dank allgemeiner politischer Aktivitäten, die Idealisten – wie ich mich als einer bezeichne – nicht in die ihnen erschaffenen Ideale passen. Doch ist es die Aufgabe so genannter oder auch selbst ernannter Idealisten, nicht nur den Begriff Idealismus, sondern auch den Grund bzw. den Entstehungsgrund des eigenen Idealismus genauer zu betrachten.

von DeutschSozialer

Anreiz für diesen Text war ein äußerst langes Gespräch mit einem Freund über die kulturelle und soziale Entwicklung des deutschen Volkes sowie der Vergleich mit von uns aus gesehen überlegenen Gruppen. Ich möchte im Verlaufe des Textes nicht nur die Schwächen der heutigen Gesellschaft aufzeigen, sondern auch Beispiele nennen, wie es anders gehen kann – wenn nicht sogar MUSS! Auch auf das Thema Idealismus möchte ich näher eingehen. So möchte ich erreichen, dass jeder, der diesen Text liest, sich selbst an seinen eigenen Taten misst und ob sie seinen Idealen entsprechen.

Zunächst einmal ist niemand frei von Fehlern und überschreitet manchmal die von ihm selbst gesetzten Grenzen seiner Ideale, da schließe ich selbst mich mit ein. Doch hat jeder Idealist Ziel, Wille und vor allem Ausdauer vor Augen; egal in welche Richtung sie tendieren oder um welches Thema es sich handelt. Eben diese Begriffe sind in der heutigen schnelllebigen, vom Erfolg geprägten Gesellschaft schon so gut wie vergessen. Natürlich nicht im Allgemeinen, weil ohne Ziel, Wille und Ausdauer wäre auch ein Erfolg in der kapitalistischen Gesellschaft nicht zu bewerkstelligen, jedoch im Ideellen bzw. im geistigen Bereich. In der heutigen Zeit zählt doch nur noch der Vergleich „besser als“ und „teurer als“. Überall versuchen sich die Leute mit „besser, teurer und schöner“ zu übertreffen. Angefangen bei der Hochzeitsreise bis hin zu irgendwelchen Klamotten, die man am Leibe trägt. Man will sich auszeichnen, man will sich über den anderen stellen, sprich man will seinen Wert dadurch beweisen, wie wertvoll die Besitztümer sind.

Natürlich kann man diese „Krankheit“ der heutigen Gesellschaft auf das vom Kapitalismus gewünschte Konsumverhalten schieben, doch das wäre der einfache Weg. Nein, jeder Mensch ist verpflichtet, sich selbst zu hinterfragen. Der freie Geist spielt eine Rolle. Ich kann doch selbst entscheiden, ob ich fünf Gucci-Handtaschen brauche oder ob eine No-Name-Handtasche vom Laden XY nicht den selben Zweck erfüllt. So ist es die Pflicht jedes Menschen, jedes so genannten Idealisten, gegen den Mainstream und die fremdgesteuerte Konsumgesellschaft anzukämpfen.

Betrachte ich heute die Fußgängerzone meiner Heimatstadt Nürnberg, so fällt mir sofort eines auf. Werbung über Werbung. Die Menschen hetzen durch die Zone, vom Kaufrausch besessen, ohne den Sinn des jeweiligen Gegenstandes zu hinterfragen. Wen interessiert heute noch, dass das kapitalistische Finanz- und Wirtschaftssystem wie ein ICE voll auf die Mauer zu fährt, um endgültig zu zerschellen und vernichtet zu werden, solange der eigene Kühlschrank gefüllt ist und die Lieblingssendung im Fernsehen läuft. Gesellschaftliche Nöte werden ignoriert und ausgeschaltet, einziges Interesse ist der eigene Rang und das eigene Ansehen in der Gesellschaft.

Ich möchte gar nicht auf die momentan von Populisten diskutierten Ausländerprobleme in Deutschland eingehen, sondern auf das hausgemachte nationale Problem. Die Wurzel von allem Negativen in Deutschland ist die eigene Dekadenz und Interesselosigkeit des deutschen Volkes. Betrachtet man unsere Geschichte, so gab es über Jahrhunderte Ideale im Volk. Am berühmtesten sind wahrscheinlich die preußischen Ideale von Zucht und Ordnung in all ihren Variationen und militärisch anmutenden Präzision.

Doch ist es die Pflicht der Nationalrevolutionäre, nicht in der Vergangenheit zu wildern und Ideale nach Lust und Laune zu „kopieren“. Es ist unsere Pflicht, eigene Ideale zu erschaffen. Ideale, die gegen die Schwächen und Probleme der heutigen Zeit einzusetzen sind. Natürlich ist es das Ziel, eine wirtschaftliche und staatliche Revolution zu vollziehen. Jedoch was bringt eine neue Karosserie mit dem alten kaputten Motor? Die Seele, die dekadente und tote Seele des deutschen Volkes muss neu erdacht und erschaffen werden.

Betrachtet man nun erneut die Geschichte, so waren Revolutionen immer dazu, da alte Zustände durch neue zu ersetzen, und so kann es nicht unser Ziel sein, wie das einiger Neo-Nazis und Stalinisten, alte Sachen neu zu erwecken, sondern etwas Neues zu erschaffen, von Kopf bis Fuß. Unmöglich denkt ihr? Absolut absurd behauptet ihr?

Sofort fallen mir persönlich zwei Beispiele ein, die uns ein Vorbild sein sollten, vielleicht nicht aus politischer oder religiöser Sicht, sondern allein aus Sicht des Idealismus und des Geistes. Ich meine damit den Islam und Israel. Betrachtet man den Kampf und die Vergangenheit des Zionismus, angefangen von idealistischen Vorkämpfern wie Theodor Herzl bis zu den heutigen Persönlichkeiten Netanjahus & Co., so ist es, auch wenn wir politisch gegen Israel argumentieren müssen, unsere Pflicht, Israel Respekt zu zollen. Dominanz, Zielstrebigkeit sowie der absolut unbeherrschbaren Willen des Geistes trieben das Judentum zum heutigen Staat. Ideale und Wege zur Gründung Israels – davon sollten wir uns eine Scheibe abschneiden und in unsere heutige Situation übertragen. So – nenne ich es einmal – charmant wäre eine Möglichkeit eines „Deutschen ,Zionismus’“, sprich: das Streben nach einem unabhängigen souveränen aus unserer Sicht sozialistischen Deutschland.

Auch der Islam soll uns ein Vorbild sein. Nur durch Radikalismus sind heute Ziele zu erreichen (Man muss Radikalismus von Extremismus unterscheiden können. Darauf will ich aber nicht genauer eingehen, das setze ich als Vorwissen voraus). Wer schon einmal das Vergnügen hatte, den Koran zu lesen und diesen mit dem Christentum vergleicht, der merkt, dass das Christentum im Vergleich zum Islam schwach und unscheinbar wirkt. Der Islam bleibt seiner konservativen Radikalen Linie treu und erreicht so die Massen und breitet sich aus, während das Christentum aufgrund seiner teilweise lächerlichen liberalen Rolle eine in meine Augen nicht mehr ernst zu nehmende Randerscheinung darstellt.

Ein weiteres Problem der heutigen Gesellschaft ist der Hass gegen alles und jeden. Sozusagen ein Überbleibsel aus grauer Germanenvorzeit. Man spricht von der Einigkeit des Volkes, vom deutschen Volk, doch ist überall das gleiche Bild. Nürnberg gegen Fürth. Franken gegen Bayern. Bayern gegen Preußen. Wessis gegen Ossis. Wir schaffen es nicht einmal im eigenen Lande zu einer Einheit. Es ist ein Zanken und Kämpfen, doch das ist das Ziel der Obrigkeit. Einem vereinten Volk ist nichts entgegenzusetzen, siehe die Massenproteste in Frankreich.

Doch was sind wir Deutschen? Ein dekadenter, todgeweihter Haufen, der im Kampf ums Überleben noch nicht einmal angetreten ist, die Kapitulation ist schon erfolgt. „Deutsche“ sind die wahren Feinde Deutschlands. Ein Schmunzeln zaubert es mir ins Gesicht, wenn ich die „wahren“ Deutschen des rechten Randes betrachte, wären sie doch die ersten, die nach den Lehren „ihres“ Führers den Gang in die Knechtschaft gegangen wären.

Blickt man sich um, so sieht man überall das gleiche traurige Bild. Menschen, die assimiliert sind, also Deutsche, die ihre eigene Kultur aufgegeben haben. So ist der Einfluss der Fremdkulturen besonders sichtbar, da nicht einmal der Erhalt der eigenen Kultur erwünscht ist bzw. überhaupt etwas dafür getan wird. Kultur ist nichts, was stagniert. Kultur ist ein Schneeball, der einen Berg hinunter rollt und im Laufe der Zeit immer Neues aufnimmt und so zu einem einzigartigen Geflecht, ja zu einer einzigartigen Volksidentität führt. Veränderungen im Laufe einer riesigen Völkergeschichte sind vorprogrammiert, ja sogar essenziell. Jedoch sollte es nicht von heute auf morgen eine neue Multikulti-Kultur geben, das will und kann nicht funktionieren.

Idealismus bedeutet, ehrlich zu sich selber sein. Betrachtet nun ein jeder von uns die Laufbahn seiner nationalen politischen Entwicklung, so wage ich zu behaupten, dass der größte Teil einst an einen totalitären Führerstaat „geglaubt“ hat und selbst für NS-Ziele „gestritten“ hat, aber – und das zum Glück- Menschen reifen mit der Zeit und werden realistischer. Deshalb stellt sich zu Recht die Frage: Was ist trotz unseres aufopferungsvollen Kampfes realistisch?

Der Immobilienerwerb einzelner Gruppen und die Bildung von effektiven Arbeiterstützpunkten sind eine Möglichkeit, die Gruppe nicht nur zu festigen, sondern auch zu entwickeln bis hin zu Parteiengründungen, um so effektiver das Volk zu erreichen und agitatorisch den etablierten Parteien etwas entgegen zu setzen. Doch ist es unsere Pflicht, unser eigenes Handeln zu Kontrollieren und zu rechtfertigen. Jeder selbst kann versuchen, antikapitalistisch und in einer Parallelgesellschaft zu leben.

Wer hier nun ein Leitbuch für antikapitalistische Lebensführung erwartet, der ist hier an der falschen Adresse, zumal ich mir hier nicht das Recht herausnehmen möchte, über andere zu urteilen bzw. einen Weg zu diktieren. Wie schon erwähnt: Jeder muss sich selbst in die Pflicht nehmen, um für seine Ziele zu kämpfen. Es ist unsere Pflicht, Stück für Stück eine Volksgemeinschaft mit Idealen zu schaffen, die Hand in Hand gegen ein verbrecherisches Kapital antritt und diesem den totalen Kampf ansagt und nicht ruht bevor der Sieg einer gerechten sozialistischen Volksrepublik gegenüber einen sterbenden antinationalen, multikulturellen, kapitalistischen und verbrecherischen System erreicht ist.

Wieder möchte ich ein anderes Land nennen, das uns als nationales Vorbild dienen sollte. So ist in der „Grande Nation“ der Franzose, der sich offen zum französischen Volk, in Sprache, kultureller sowie geistiger Einstellung als Franzose bekennt. Heißt: Wer Französisch fühlt, ist Franzose. Ich persönlich finde es kontraproduktiv, Menschen rassisch einzuordnen und ihnen dadurch das Recht auf Existenz in einem Staat abzuerkennen. Vielmehr sollten Ausländer in die Pflicht genommen werden, sich zu assimilieren. Es ist nicht die Pflicht des nationalen Deutschen, einen fremden Türken, der auf seiner Kultur beharrt, zu akzeptieren und Rücksicht auf ihn zu nehmen. Es ist die Pflicht des Fremden, „deutsch zu werden“ und seine Kultur zurückzulassen. Ist er nicht gewillt, dieses Opfer zu begehen, so sollte er schnellstmöglich den Rückflug organisieren.

Die Ausländer sind nur Bauern auf einem riesigen kapitalistischen Schachbrett, wie wir auch, und so ist es unsere Pflicht, Nationalität auf die „internationale“ Flagge zu schreiben. Es ist unsere Pflicht, Ländern wie Palästina, Tibet oder Kurdistan den Weg in die freie Selbstbestimmung zu ebnen. Der größte Feind des Kapitals ist ein sich im Geiste einiges Volk, das auf Selbstbestimmung sowie auf Arbeit, Recht und Brot besteht, sich nicht durch die kapitalistischen Klassenkämpfe unterkriegen lässt, sich auf breiter Basis vereinigt und geschlossen den letzten großen Kampf unserer Zeit bestreiten wird.

Wenn wir gehen und unser Volk untergehen soll, so gehen wir mit einem großen Knall. Es ist Zeit für eine sozialistische Revolution. Vielleicht sind wir personell noch nicht so weit, aber die Zeit steht nicht still und das System ist schon so verbrecherisch genug, um ihm endlich Einhalt zu gebieten.

Ihr Idealisten Deutschlands. Ihr jungen Sozialisten, egal ob ihr euch rechts oder links nennt, im Geiste sind wir eins. Vereinigt euch für den Kampf für ein gerechtes Deutschland in „Gleichheit Freiheit Brüderlichkeit“.

Verbleiben möchte ich mit einem Zitat von Abraham Lincoln, das unsere dekadente zeit sehr schön umschreibt und doch auch auf Besserung hoffen lässt:

„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen

und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht

das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“


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Eine Antwort zu “Abrechnung mit einem dekadenten Volk

  1. Rossbach November 12, 2010 um 8:03 pm

    Der ganze Text ist ein großes Jein!

    Eins vorab: Die BRD ist ein Antideutscher Staat auf
    einem Teil deutschen Bodens. Die BRD ist dazu da
    das deutsche Volk auszurotten.
    Keiner hat es in der BRD schwerer seine Gesinnung
    zu artikulieren als der deutsche Nationalist.
    Keiner wird in der BRD härter bekämpft als der Nationalist. Selbst gegen Schwerverbrecher ist man
    toleranter.

    Man kann sagen es gibt kein deutsches Volk mehr
    außer ein paar Restposten. Es gibt nur noch ein
    BRD-Staatsvolk, also entdeutschte Deutsche.

    Ob aus dem BRD-Staatsvolk nochmal das Deutsche Volk werden kann muß sich zeigen.
    Zur Zeit ist jeder deutsche Nationalist ein Nationalist ohne Nation.

    As Fatal erweist sich nun das der Deutsche immer
    ein Spießbürger war und ist.
    Früher war er ein bürgerllicher Spießer und heute
    ein linker Spießer.
    Oswald Spengler sagt es richtig: Nein wir deutsche sind keine Revolutionäre!

    Zum Schluß noch eins!
    Sich den Islam oder den Zionismus als Vorbild
    zu nehmen ist schlicht und ergreifend ekelhaft.
    Wir deutsche haben großartige Menschen hervorgebracht. Wir können aus einem reichen
    Fundus an Vorbildern zehren.

    mfG Rossbach

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