Arbeitertum

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Zweimal Benelux: Internationale Solidarität

NWSN-NORD | Nationalismus ist, wenn man so will, durchaus auch eine inter-nationale Angelegenheit. So gibt es auch in den Niederlanden und Belgien uns politisch nahe stehende Kreise. Grund genug, die Vernetzung gen Nordwesten voranzutreiben und an Veranstaltungen teilzunehmen. Gesagt und getan, und einige Aktivisten des NWSN-Nord machten sich auf den Reiseweg nach Belgien.

In einer flämischen Hafenmetropole traf man sich mit einer Reihe von Kameraden aus den Niederlanden. Im Gespräch stellten sich sehr schnell persönliche Sympathien und weitgehende politische Gemeinsamkeiten heraus, so dass die Kooperation zwischen dem NWSN-Nord und den niederländischen Kameraden zukünftig ausgebaut werden wird. Im Zentrum des Tages stand jedoch ein quasi internationales Treffen zum Thema Autonomer Nationalismus. Orgatechnisch stimmte alles, und die Veranstaltung konnte störungsfrei über die Bühne gehen. Die Referenten sprachen über die taktische wie weltanschauliche Definition von Autonomem Nationalismus oder über Thematiken wie Basisdemokratie, Syndikalismus und Massenstreik.

Sehr positiv wirkte sich der Umstand aus, dass hier wirklich Anhänger verschiedener Strömungen zusammen kamen, um Diskussionen miteinander zu führen. Neigten einige eher dem Nationalsozialismus Hitlerscher Prägung zu, so setzten andere auf die Gebrüder Straßer oder eben auf eine Linie mit starkem rätekommunistischem Einschlag. Wir haben unsere Zweifel, ob so ein Zusammentreffen in gewissen Teilen Deutschlands überhaupt möglich gewesen wäre. Ferner trafen auf der Veranstaltung eine Reihe altgedienter Veteranen zusammen, so dass sich die Gelegenheit für einen ausgiebigen Austausch von gemeinsamen Erinnerungen und „Kampfzeit-Anekdoten“ aus den 80er und 90er Jahren ergab.

Am folgenden Wochenende war eine Demonstration der Nederlandse Volks-Unie (NVU) in Den Haag angesetzt. Selbige hatte auch die Kameraden aus den Niederlanden eingeladen, und da wir ohnehin mal wieder das Bedürfnis nach frischer Luft verspürten, trat man am 30. Oktober 2010 erneut die Fahrt gen Westen an. Anreise & Co. waren wieder gut organisiert, und unbehelligt erreichte man den Sammelpunkt. Von der Antifa war so gut wie nichts zu sehen, und abgesehen von einer anfänglichen Rangelei wegen Vermummung hielt sich auch die Polizei zurück.

Leider gab es am gleichen Tag, u.a. mit NSA-Kongress und Velbert-Demo, eine Reihe von Konkurrenzveranstaltungen, so dass die Kundgebung besser besucht hätte sein können. Dennoch wurde die Demonstration durchgeführt und glänzte neben einer hervorragenden Route durch das Botschafts- und Bonzenviertel mit einem eigenen antikapitalistischen Block. Zwischenkundgebungen wurden vor der US-Botschaft und dem „Platz von 1813“ abgehalten. Lautstark solidarisierte der Antikap-Block sich mit der französischen Streikbewegung, forderte „Alle Macht den Arbeiterräten!“ und erteilte dem reaktionären Rechtspopulismus in Gestalt eines Geert Wilders eine deutliche Absage.

Fazit: Gerne wieder, und bis zum nächsten Mal!


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