Arbeitertum

Für eine klassenlose Gesellschaft | Gegen die imperiale Weltordnung | Für Volkstümlichkeit und Tradition

SAM: Saalveranstaltung im Großraum Dessau

SAM | Am vergangen Sonnabend lud die „Sozialrevolutionäre Alternative Mitteldeutschland“ zu einer Saalveranstaltung zum Thema Nationalrevolutionäre Kapitalismuskritik ein. Gefolgt waren dem Aufruf circa 40 Kameraden und Kameradinnen aus dem Raum Mitteldeutschland sowie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, inklusive der norddeutschen Stadtstaaten.

Als erster Redner trat ein Aktivist von der Sozialrevolutionären Alternative Mitteldeutschland an das Rednerpult und klärte die Anwesenden über die fatalen Zustände im Spätkapitalismus auf. Damit schuf er in dankenswerter Weise eine gemeinsame Wissensgrundlage für die nachfolgenden Referate.

Als nächster Redner referierte Lex Luger, ein Vertreter der Kampagnenseite „Arbeitertum“ über die Themen: Sozialismus, Arbeit und Leistung. Lex Luger machte in seiner Rede klar, dass der Sozialismus nicht das angestrebte Paradies auf Erden sei sondern vielmehr die
logische Weiterentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Im Anschluss wurde kontrovers über einige Details der Wirtschaftsordnung diskutiert, aber auf eine Sache konnten sich alle Anwesenden einigen: Ernsthafter Antikapitalismus darf die Eigentumsfrage nicht ignorieren und muss auf eine Sozialisierung zumindest der Schlüsselindustrien und Finanzinstitutionen hinauslaufen. Ein Teilnehmer bemerkte dazu abschließend, dass die ganze Chose nicht ein einzelnes Ereignis, sondern wohl eher ein fortlaufender Prozess sein werde und nicht an einem Abend fertig geplant werden könnte.

Die letzte Rednerin des Abends befasst sich, mit der Zukunft des Nationalrevolutionären Widerstandes. Ihr zufolge geht es um eine größtmögliche Flexibilität in der Zusammenarbeit mit allen fortschrittlichen Kräften. Für dieses Fazit erntete sie auch von Seiten der SAM zustimmendes Kopfnicken und Applaus

Nichtsdestotrotz waren sich alle bewusst, dass unsere Mitbürger in ideologischen Verblendungsmechanismen gefangen sind und sich dies erst mit einer weiteren Verschärfung der Krise ändern wird. Daneben ist auch mit weiteren, nicht hilfreichen Anfeindungen von reaktionärer Seite zu rechnen, doch wie heißt es doch für Nationalrevolutionäre: Viel Feind, viel Ehr (auch wenn man allmählich Gehör findet und Vorurteile abbauen konnte, so bleiben doch viele Spannungen, die noch weiter reduziert werden müssen).

Einen Herzlichen Dank an alle anwesenden Gäste die diesen Abend möglich machten, sowie an die Redner die teilweise mehrere 100 Kilometer Fahrt auf sich nahmen um bei uns zu reden.Solidarität ist eben nicht nur ein Wort. Es wird sicher nicht die letzte Veranstaltung in dieser Form gewesen sein,versprochen!

Hoch die Fahne, für Freiheit und Brot!

.Sozialrevolutionäre Alternative Mitteldeutschland
.Arbeitertum

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