Arbeitertum

Für eine klassenlose Gesellschaft | Gegen die imperiale Weltordnung | Für Volkstümlichkeit und Tradition

Schwarze Front Ausgaben 30+31 online!

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Ausgabe 30 fasst einige Informationen über die (post-)faschistische Unterdrückung, die unsere südtiroler Landsleute erfahren müssen, zusammen. Interessantes Material!

Zu Ausgabe 31 siehe Vorwort des Nationalrevolutionären Forums:

Gegen den Strom – Organ der KPD (Opposition)“ über die Programmerklärung der KPD von 1930, über Otto Strasser, Nationalbolschewismus und Versailler Vertrag

Die Zeitung „Gegen den Strom“ war das Organ der KPD-O (Kommunistische Partei Deutschlands- Opposition). Nach ihrem Ausschluß aus der KPD gründeten August Thalheimer und Heinrich Brandler 1929 die KPD-O. Sie kritisierten die Wende der KPD hin zum Kampf gegen den vermeintlichen Hauptfeind SPD und die Gründung einer Revolutionären Gewerkschafts-Opposition (neben den bereits bestehenden Gewerkschaften), anstatt zusammen mit der SPD den Nationalsozialismus zu bekämpfen. In den Augen Thalheimers und Brandlers hatte sich die KPD zudem immer mehr der KPdSU untergeordnet indem sie u. a. die „Sozialfaschismusthese“ Stalins vertrat (die Sozialdemokratie wäre der linke Flügel des Faschismus): „Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus. Diese Organisationen schließen einander nicht aus, sondern ergänzen einander. Das sind keine Antipoden, sondern Zwillingsbrüder.“ (Stalin: Zur internationalen Lage; Werke, Band 6).

Die nachfolgenden Texte aus „Gegen den Strom“ zeigen den Richtungskampf seitens der KPD-O gegen die KPD, und beweisen, daß man damals nicht in der Lage war, den Aufstieg Hitlers gemeinsam in einer sozialistischen Einheits- oder Aktionsfront mit anderen revolutionären Kräften, zu verhindern. Besonders die „Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“ des ZK der KPD führte zu heftigen Angriffen gegen die KPD. Otto Strasser hat diese Programmerklärung für ein taktisches Manöver der KPD gehalten, um die NS-Bewegung zu unterwandern. Strasser wäre bereit gewesen, gemeinsam mit linken und rechten Sozialisten in einem antifaschistischen Block, also einer Aktionsgemeinschaft deutscher Sozialisten aller Richtungen einschließlich eines Teils jener Kommunisten, die den revolutionären und nicht den reformistischen Marxismus vertraten, gegen Hitler und Thälmann aufzutreten. Sein Bruder Gregor bezeichnete dies als „wahnsinnig“ und „verantwortungslos“.

Wir haben einige Texte aus der Zeitung „Gegen den Strom“ ausgewählt, die sich mit der Programmerklärung der KPD, mit Otto Strasser, dem Nationalbolschewismus und dem Versailler Vertrag beschäftigen. Im Anschluß bringen wir die „Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“ des ZK der KPD von 1930 und den Text eines Flugblattes „Gegen die Tributsklaverei des deutschen Volkes – Gegen Versailles und Young – Für die soziale und nationale Befreiung durch die Diktatur des Proletariats“ das auf der Plenartagung des ZK der KPD im Februar 1932 beschlossen wurde.

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