Arbeitertum

Für eine klassenlose Gesellschaft | Gegen die imperiale Weltordnung | Für Volkstümlichkeit und Tradition

Bei anderen gelesen: Presseerklärung außerparlamentarischer Nationalisten zur Aktionswoche „Raus aus Afghanistan“.

Dokumentiert an dieser Stelle eine Presseerklärung der Autonomen Nationalisten Delmenhorst zur Aktionswoche „Raus aus Afghanistan“.

In den Tagen vom achten bis zum fünfzehnten Mai findet in Delmenhorst eine Aktionswoche zum Thema „Raus aus Afghanistan statt“. Inhaltlich geht es dabei darum, aus national- und sozialrevolutionärer Perspektive Position in der Afghanistan-Debatte zu beziehen und die Beteiligung des „deutschen“ Staates an imperialistischen Kriegen – und ohne jegliche Unterstützung des eigenen Volkes –  scharf zu verurteilen. Mit diesem Schreiben möchten wir der Öffentlichkeit mittels der Lokalmedien die Möglichkeit bieten, sich über die Ziele und Hintergründe unseres Engagements in den kommenden Tagen zu informieren.


Der unausgesprochene Krieg.

Deutschland befindet sich im Krieg – das auszusprechen können mittlerweile selbst die verantwortlichen Politiker, die den Bundeswehreinsatz in Afghanistan tragen, nicht mehr vermeiden. Bis die deutsche Regierung das zugegeben und nicht mehr beschönigend von einem „Stabilisierungseinsatz“ oder einem „bewaffneten Konflikt“ gesprochen hat, mussten seit Kriegsgebinn 2001 43 Bundeswehrsoldaten und drei deutsche Polizisten, über 1700 Koalitionssoldaten und viele tausend Afghanen sterben. Im Rahmen des von der NATO geführten „Einsatzes“ stellt Deutschland das drittgrößte Truppenkontigent der internationalen Schutztruppe („ISAF“) in Afghanistan. Offiziell heißt es, man wolle das Land „stabilisieren“, „Terrorismus“ bekämpfen und – so Bundeskanzlerin Angela Merkel – Deutschlands „Sicherheit“ am Hindukusch verteidigen. Dass dieser Krieg aber mit den Interessen und der Sicherheit des deutschen Volkes genausowenig zu tun hat wie mit einer „Demokratisierung“ oder „Aufbauhilfe“ für die Afghaninnen und Afghanen ist den meisten klar. Weder verteidigen wir Deutschland am Hindukusch, noch geht es darum den Menschen vor Ort zu helfen, ihnen (ungefragt) unsere „westlichen Werte“ und „Freiheiten“ zu vermitteln. Es geht schlicht und ergreifend um Macht- und Wirtschaftsinteressen, nicht um Frieden und nicht um Freiheit!

Die Mehrheit der deutschen ist gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Das deutsche Volk hat den Krieg satt!

Unsere Antikriegspolitik – jung, kritisch und radikal.

Unsere Kritik am Afghanistan-Krieg ist eine radikale und geht über die Ablehnung der blosen militärischen Intervention  und des damit verbundenen menschlichen Leidens hinaus:

Als Nationalisten haben wir die Verschiedenartigkeit und Vielfalt der Menschen erkannt und wollen diese erhalten, ohne dabei eine Rasse oder ein Volk über ein anderes zu erheben. Die Besetzung eines Landes durch ein anderes (oder ein Militärbündnis wie die NATO), das kollektiv für von Einzelnen verübte Terroranschläge „bestraft“ und das im Namen so genannter „westlicher Werte“ wie „Demokratie“ und „Menschenrechte“ mit Waffengewalt besetz wird, lehnen wir ab. Jedes Volk soll sich in einem Nationalstaat souverän und seiner Abstammung, Sprache und Kultur nach frei entfalten können. „Fremde“ Kriege aus niederen Interessen der Macht- und Wirtschaftspolitik zu unterstützen ist für Nationalisten nicht tragbar. Weder wird Deutschland am Hindukusch verteidigt, noch schützt uns dieser Einsatz vor Terrorismus – im Gegenteil. Wir wollen nicht, dass Deutschland aufgrund der Ignoranz der Bundesregierung in den Fokus  von Islamisten gerät und Ziel terroristischer Anschläge wird! Wir wollen nicht, dass deutsche Soldaten in Afghanistan getötet werden, und wir wollen nicht, dass deutsche Soldaten in Afghanistan töten!

Als Sozialisten haben wir erkannt, das Krisen und Kriege unmittelbare Folge der Produktionsverhältnisse im kapitalistischen System sind. Kapitalismus bedeutet Krieg. Es geht uns in unserer Kritik nicht darum, dieses Wirtschaftssystem zu reformieren oder einzelne vermeintliche „Fehler“ wie Kriegseinsätze zu vermeiden. Denn: Krisen und Kriege sind  keine Fehler, sondern zwangsläufige Folge der Wachstumszwänge in der unkontrollierten „freien Marktwirtschaft“. Wir unterscheiden daher nicht, wie oft behauptet, zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital, sondern fordern die Abschaffung des Kapitalismus durch eine radikale Änderung der Eigentumsverhältnisse an Produktionsmitteln zugunsten des Volkes, für die Freiheit aller Völker und eine friedlichere Welt – einen nationalen Sozialismus!

„Raus aus Afghanistan!“

Wir, die Jugend, haben den Krieg satt. Wir haben es satt, im Wehrdienst auf den Tod in Afghanistan vorbereitet zu werden. Haben es satt, dass ehemalige Freunde, Angehörige, Klassenkameraden und Arbeitskollegen dort stationiert sind, ihr Leben riskieren und möglicherweise anderen Menschen ihr Leben nehmen. Wir haben es satt, dass „unsere“ Regierung einen Krieg der USA und er NATO  unterstützt, der unter dem Vorwand der Menschenrechte im Interesse der Wirtschaft und der Macht geführt wird!

Aus diesem Grund wollen wir außerparlamentarischen Nationalisten öffentlichkeitswirksam gegen die Beteiligung deutscher Truppen am NATO-Einsatz in Afghanistan protestieren und veranstalten, zusammen mit der JN (Junge Nationaldemokraten) eine Aktionswoche unter dem Motto „Raus aus Afghanistan“. Im Rahmen dieser soll es am Mittwoch, den 12. Mai zwischen 10 und 13 Uhr einen Infotisch in der Innenstadt und am Samstag, den 15. Mai ab 11 Uhr eine angemeldete Kundgebung auf dem Rathausplatz geben. Wir rufen alle Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner auf, sich an unserem Protest zu beteiligen und lautstark für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan einzutreten!

Quelle

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