Arbeitertum

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Reden wir doch einmal über menschenfeindliche Einstellungen, Herr Gensing!

Patrick Gensing
Patrick Gensing

Patrick Gensing will auf seinem Blog über „menschenfeindliche“ und „menschenverachtende“ Standpunkte aufklären – dabei denkt der Tagesschauredakteur vor allem an sogenannte „Nazis“, „Neonazis“, „Rechtsextreme“. In einem etwas neueren Beitrag beschäftigt sich Gensing mit „rechten Antiimperialismus“ und einer Demonstration der Jugendorganisation der NPD, den Jungen Nationaldemokraten (JN) in Wiesbaden. Die JN spricht sich hierbei für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aus und positioniert sich gegen den US-Imperialismus. In dem betreffenden Text kann man nun durchaus das ein oder andere über menschenfeindliche Einstellungen lernen. Man erfährt zum Beispiel, dass der Imperialismus und das hegemoniale Streben der USA, laut Gensing, nur „vermeintlich“ sei. Bei dem Angriff auf den Irak, auf Afghanistan, der Bedrohung des Irans, bei verflossenen Kriegen der USA wie in Vietnam, handelt es sich laut Gensing folglich nur um Nazi-Hirngespinste.

Über Gensings Sympathien für sogenannte „Antideutsche“, jene Freundes des amerikanischen Krieges, berichtete bereits ein antiimperialistischer Blog. Nun entdeckt Gensing auch „menschenverachtende“ Inhalte – oder was er dafür hält – auf der antiimperialistischen Linken. Angetan hat es ihn nun vor allem der antiimperialistische und kommunistische Rapper Makss Damage, den der Freund der US-Imperialismus als „Antisemiten“ und „Hass-Rapper“ tituliert.

Gensings NPD-Blog gehörte auch zu den Mitunterzeichnern eines Aufrufes zahlreicher Freunde der „Westlichen Wertegemeinschaft“, Mainstream-Zionisten und Transantlantikern. Unterzeichnet hatten dabei so illustre Namen wie der antideutsche Broder-Fanclub der Linkspartei – der BAK Shalom, Volker Beck, die Bundesvorsitzender der Jusos, Drohsel, die einst das sowieso nur halbherzige Nein Gerhard Schröders zum Irak-Krieg als „antisemitisch“ denunzierte, Ralph Giordano, der sich gar nicht von Liebesbekundungen der rechtsopupulistischen Büttentruppe von Pro Köln retten kann, die Deutsch-Israelische-Gesellschaft, hochrangige Politiker der Linskpartei, wie der Berliner Landesvorsitzende Klaus Lederer, der Grünen-Chef Chem Özdmir und viele mehr.

Wo Gensing ideologisch steht, zeigen zahlreiche pro-imperialistische Kommentare auf seinem Webblog auf, die eigentlich schon alles, oder zumindest fast alles aussagen. Ein kleines Beispiel: „Der Streit um die dogmatischen Positionen in Teilen der Linken köchelt schon länger unter der Oberfläche, konnte aber bislang gedeckelt werden. In der Linken finden noch immer so genannte anti-imperialistische Positionen, die den Nahost-Konflikt als anti-zionistisches und anti-israelisches Schlachtfeld nutzen, reichlich Platz. Erst vor wenigen Tagen verglich der antizionistische Hardliner Wolfgang Gehrcke den israelischen Außenminister Liebermann mit Altnazis.“ Um gegen die verbliebenen antiimperialistischen Reste der deutschen Linken zu schießen, bedient sich Gensing solcher Gestalten wie dem antideutschen Publizisten Matthias Küntzel, der unter anderem für die wichtigste Publikation der US-Neocons, dem „Weekly Standard“, zur Feder greift.

Gensing meinte dann ganz im Stil der „Jungle World“ und „Konkret“, dass der Antiimperialismus bei der NPD besser aufgehoben sei als bei der Linken – was bei ihm keinesfalls positiv gemeint ist. Nun beschwert sich Gensing darüber, dass „Linke“ Freunde des mörderischen US-Imperialismus und des Kolonialstaates Israel nur zu gerne als Antideutsche und „Rechte“ bezeichnet würden. Offensichtlich fühlt man sich im Hause Gensing angesprochen. Deswegen stellt Gensing auch die rhetorische Frage, wie Linke solch „reaktionäre Organisationen“ wie die Hamas unterstützen könnten. Gensing, weiter im Stil von Jungle World und Springer-Presse: „Und dass es keinen Antisemitismus von links gebe, wie Graumann behauptet, möchte ich so nicht unterschreiben. Hier sei ein Verweis auf die Antiimperialistische Koordination erlaubt, auch das populäre Heuschrecken-Motiv sowie die verkürzte Globalisierungskritik in einigen linken Kreisen sei hiermit erwähnt.Die Linke sollte sich endlich vom völkisch aufgeladenen Antiimperialismus verabschieden. Er ist bei der NPD besser aufgehoben.“

Besonders im Blick hat Gensing den Iran, hier glaubt er – wie alle Imperialisten – einen „Islamofaschismus“ am Werk zu sehen. Deswegen klärt Gensing auch über die angeblichen Gemeinsamkeiten zwischen iranischen „Islamnazis“ und echten oder eingebildeten“Nazis“ aus diesem Land auf. In Mahmud Ahmadinedschad scheint Gensing wahrlich einen „neuen Hitler“ erblicken zu können. Im Blick hat er dabei aber auch linke Antiimperialisten und insbesondere Jürgen Elsässer, dem Gensing einen Wunsch nach „neuen Killing-Fields“ unterstellt. Gensing schreibt: „Immerhin zeigen diese aktuellen Beispiele sehr schön die Überschneidungen zwischen einigen autoritären, völkischen oder auch borniert antiimperialistischen Linken mit rechtsextremen Kreisen. Der Hass auf den Individualismus, der Wunsch nach dem Volk als Kollektiv, der Hass auf alles, was irgendwie als westlich empfunden wird.“ Nun findet der Verfasser dieses kurzen Textes, dass Patrick Gensing durchaus eine gelungene Ausführung getroffen hat, warum nämlich systemkritische Nationalisten und linke Antimperialisten durchaus gemeinsam agieren sollten, wenn es gegen kapitalistische Verwertung und imperialistisches Hegemonialstreben geht, allerdings geht es Gensing selbst natürlich um Diffamierung und um einen Liebesdienst für den westlichen Imperialismus.

Gensing steht nun jedenfalls auf der Seite des menschenverachtenden westlichen Imperialismus. Gensing steht auf der Seite der westlichen – inklusive der US-amerikanischen – Völkermordmaschinerie, die vor allem nach dem 11. September in Gang geworfen wurde. Dabei hat Gensing die selben Feindbilder wie der „antifaschistische“ US-Imperialismus. Gensings Einsatz wird damit gleichsam ein Einsatz für Globalisierung, Neoliberalismus und Kapitalismus im Allgemeinen. Wer sich – wie Gensing – auf die Seite von Kapitalismus und Imperialismus stellt, muss aber auch deren ideologische Programmpunkte übernehmen. Bei Gensing ist dies vor allem sein Bekenntnis zur bürgerlichen Eigentumsordnung und die Unterstützung imperialistischer Angriffskriege, wobei vor allem sogenannte „Islamisten“ als Feindbild herhalten müssen.“Faschisten“, bei ihm die „Islamofaschisten“, sind im ideologischen Konstrukt des gegenwärtigen Imperialismus letztendlich zu liquidieren. „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“, verkünden „demokratische Antifaschisten“, Linksliberale und ähnliche Gesundbeter der bürgerlichen Ordnung in der Bundesrepublik. Dies beinhaltet in letzer Konsequenz auch die Liquidierung der angeblichen „Faschisten“ – egal ob in Deutschland, dem Iran oder in Afghanistan.

Zusätzlicher Hinweis:

Mit Patrick Gensing befasste sich in mehreren Beiträgen bereits der nationalrevolutionäre Publizist Jürgen Schwab. Siehe hierzu folgende Texte:

Gensings Welt – Nach dem Angriff der „neuen Linken“
Gensings Welt II

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