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Gute Nachricht: Türken integrieren sich nicht

„Was ist eigentlich mit den Türken los?“ klagte das Springerblatt Welt in Bezug auf eine neue sogenannte Migrantenstudie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, welche bei der hiesigen türkischen Bevölkerung massive Mängel der Integration diagnostiziert. So verfügten lediglich 41% der Türken über eine mindestens mittlere Schuldbildung, 15% bezögen Hartz 4 und jeder Fünfte könne kein richtiges Deutsch sprechen.

Was die bundesdeutschen Integrationsapostel in Panik versetzt, das können wir Nationalisten durchaus als gute Nachricht verbuchen, auch wenn das vielleicht nicht jedem sofort offensichtlich wird. Es ist ja auch unter denen, die nicht vom Untergang ihres eigenen Volkes träumen, nicht unüblich sich über mangelnde Integration zu beklagen. Der wohlmeinende Konservative, der seit 2006 endlich frei die Flagge schwingen darf, regt sich auf über den nicht ausbildungsfähigen türkischen Jugendlichen im Betrieb, über Frauen, die an seinen Postschalter kommen und sich nicht verständlich machen können, über kleine Drogenhändler und große Bassboxen in ganz sicher nicht legal erworbenen PKWs. Dann verlangt er „endlich“ Integration. „Die“ leben ja schließlich schon so lange hier. Es ist also groteskerweise nicht die Tatsache, dass „die“ schon so lange hier leben, die den Michel stört, sondern dass „die“ trotzdem immer noch nicht gelernt haben, die Möglichkeiten, die die Gesellschaft des Michel bietet, für sich (und für niemanden sonst) auszunutzen. Eine solche gefährliche Fehleinschätzung resultiert im Wesentlichen aus einer mangelnden Reflektion über das, was unter dem Vorgang „Integration“ zu verstehen ist.

Integration bedeutet zunächst einmal nicht, wie wir nicht erst von Erdogan, „Führer“ der Türken gelernt haben, dass sich die Angehörigen des Minderheitenvolkes dem Mehrheitsvolk anschließen. Ein solcher Zustand wäre aus Sicht sowohl der deutschen wie der türkischen abstammungsbewussten Nationalisten der Super-GAU und kann durchaus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet werden, wenn man es denn melodramatisch mag. Nun gibt es aber auch absolut niemanden Nennenswerten in der Bundesrepublik, gleich welcher Volkszugehörigkeit, der sich so etwas auf die Fahnen geschrieben hätte. Vielmehr versteht man in der Bundesrepublik unter Integration im Wesentlichen ein Bündel von Fähigkeiten und Qualifikationen, welche eine immer größere Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Konkret: Integration ist, wenn es Angehörigen des Minderheitenvolkes möglich wird, die Strukturen, welche das Mehrheitsvolk für sich (und nur für sich) geschaffen hat, für sich selbst nutzbar zu machen. In kindlicher Naivität hoffen die deutschen Integrationsapostel dabei, dass mit der immer stärkeren Nutzung auch die Treue zum Gemeinwesen des Mehrheitsvolkes beim Minderheitenvolk wächst.

Ironischerweise hat die linke Ausländerlobby ebenso wenig wie der deutsche Nationalist ein Interesse an einer Integration von Fremdstämmigen im obengenannten Sinne. Und zwar Ersterer, weil der Ausländer nur unintegriert noch von ihm abhängig und damit finanziell ertragreich wäre. Gelänge dem Minderheitenvolk die vollständige Integration, hätte es keine Lobby im Mehrheitsvolk mehr nötig, d.h. die deutsche Ausländerindustrie aus Grünen, Sozialdemokraten, Pro Asyl und Ähnlichem verlöre ihren Hauptkunden, da dieser seine Interessen nun alleine durchsetzen könnte. In vielen überfremdeten deutschen Stadtvierteln versuchen Parteien sich Stimmen durch die Aufstellung fremdstämmiger Kandidaten zu sichern. Hier schaufeln sie sich ihr eigenes Grab. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die verschiedenen Fremdethnien sich eigene Politikerkasten geschaffen haben und deutscher volksverräterischer Helferlein nicht mehr bedürfen. Ausländerparteien gibt es bereits.

Mittlerweile, dass sei zur Sicherheit gesagt, redet natürlich auch die Linke in Deutschland von Integration. Auch sie beginnt sich vom totalen MultiKulti-Wahn der Achtziger zu lösen, da dieser dem Michel immer weniger zu vermitteln ist. Aber bei ihr ist die Integration nicht konsequent, den Maßnahmen fehlt der Zwang und darum verpuffen sie wirkungslos.

Das ist gut für uns!

Eine Deutsche zu Tode hetzende Gang aus Orientalen ist gefährlich und verbrecherisch, aber sie wäre, bestünde nur der politische (und richterliche) Wille dazu, ohne Gesetzesänderungen bekämpfbar. Eine Gang kann man zerschlagen, Kriminelle ausschaffen, aber dem türkischen Anwalt, dem Abgeordneten, dem Polizisten, dem Unternehmer kommt man nicht mehr so einfach bei. Er hat dank Integration, dank eines vielleicht sogar vom deutschen Staat erzwungenen und vom deutschen Steuerzahler finanzierten Sprachkurses und einem anschließenden Abitur, einem Studium, die Fähigkeiten erlangt, die es ihm nun ermöglichen seine Interessen gegen die der Deutschen durchzusetzen. Und das wird er ohne Zweifel tun.

Bleibt die Frage zu klären, welche Deutsche eine solche Integration forcieren und warum. Strenge und das bedeutet eher erfolgreiche Maßnahmen der Integration gehören zum Repertoire der modernen CDU/CSU und FDP und ihrer Trabanten in Kultur und Wirtschaft. Sie fordern immer mehr und immer frühzeitigere Förderung mit immer mehr Druck, d.h. mit mehr Erfolgsaussichten.. Es sind ausgerechnet die Parteien, die immer noch von zu vielen deutschen Patrioten und erzürnten Bürgern gewählt werden, weil sie hier ihre Interessen vertreten glauben, die mit ihrer Politik den Verlust deutscher Souveränität auf diesem Territorium herbeizwingen wollen. Menschen wie Laschet, Westerwelle und Rüttgers scheinen es kaum erwarten zu können, dass türkische Polizisten endlich den Schutz deutscher Bürger verweigern, türkische Politiker einen Antrag auf Türkisch als zweite Amtssprache einfordern.

Will man klären was diese Parteien treibt, darf man die kapitalistische Komponente nicht ausblenden. CDU/CSU und die Westerwelle-Partei so oder so, haben sich dem Primat der Wirtschaft verschrieben und das Primat des Volkswohles zum Opferaltar gebracht. Für den Kapitaleigner oder Unternehmer macht es keinen Unterschied, ob die Fachkraft, die er auszubeuten gedenkt, nun deutsch- oder türkischstämmig ist. Da die Anwesenheit großer unintegrierter Minderheitenvölker für die Volkswirtschaft des Mehrheitsvolkes teuer ist, eine Ausschaffung aber ebenfalls teuer und vor allem auch immense kämpferische Anspannung erfordert, zu welcher der nur bis zum Gedeihen seines Vorgartens denkende Liberale grundsätzlich nicht fähig ist, so entscheidet sich die Wirtschaft gerne für die Integration und ihre Büttel in der Politik folgen.

Es wäre allerdings zu kurz gedacht den Integrationswahn zu einem reinen Phänomen der ökonomischen Sphäre zu erklären. Auch und vor allem muss er als Ausdruck der bundesdeutschen Dekadenz begriffen werden, die in vierzig Jahren Wohlstand auch an der Rechten nicht spurlos vorüber ging. Zur Rechten, so erzählen es uns unsere Väter, haben ja tatsächlich auch einmal die Christdemokraten und Blau-Gelben gehört. Sie stehen den Roten und Grünen an kindlicher Einfalt schon lange in Nichts mehr nach.

Bleibt als kurzfristiger Lichtstreif am düsteren Himmel, dass offensichtlich noch nicht alle Angehörigen von Fremdethnien in Deutschland erkannt haben, wie weit ihnen die deutsche Politik in ihrer Infantilität entgegenkommt, wie nützlich ihr diese ganzen Integrationsmaßnahmen eigentlich sein könnten. Da werden wohl noch viele deutsche Steuereuros ihr Grab finden, aber das die teuer Integrationsmaßnahmen versagen, dass ist für unser Volk langfristig immer noch besser, als wenn sie tatsächlich Erfolg hätten.

Also regen wir uns diesmal nicht darüber auf, dass diese „Migrantenstudie“ in bester Nebelkerzenmanier von nur 6,8 Millionen Ausländern spricht, obwohl wir alle wissen, dass über 15 Millionen Fremdstämmige in Deutschland leben, was mit den üblichen Statistiktricks bereinigt wird. Freuen wir uns lieber, dass es noch eine Weile dauern dürfte, bis wir nicht nur auf der Straße, sondern auch beim Arzt, Richter oder Professor für Indogermanistik, zu hören kriegen: „Deutscheschwein was guksu, hastu Problem?


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4 Antworten zu “Gute Nachricht: Türken integrieren sich nicht

  1. Alexander April 19, 2010 um 5:34 am

    Gut geschrieben und beschrieben.

    Gruß AvL

  2. Pingback: Türken integrieren sich nicht « Autonome Nationalisten Göppingen

  3. Pingback: Von Integration und Partizipation « Arbeitertum

  4. haha Mai 26, 2010 um 2:42 pm

    Da hat wohl jemand einen interessanten Text verfassen können. Muss wohl einer der gebildeten in der postmodernen deutschen Neonazi Szene sein
    (Respekt, kommt nicht oft vor ).

    Abgesehen von der maßlosen Arroganz, die Du an den Tag legst: Danke! 🙂
    -arbeitertum

    Richtig erkannt, die Anzahl der Bildungsinländer mit Hochschulstudium steigt stetig an oder wie ihr es sagen würdet Deutsche mit Migrationshintergrund. Der demographische Wandel in der Bundesrepublik ist nicht zu stoppen, daraus folgt, dass studierte Ausländer immer erfolgreicher und wohlhabender werden in zur Verfügung gestellten legalen Dienstwagen nicht mit Bass Boxen, sondern sauber in Serie verarbeiteten Soundsystemen. Schaut euch doch mal um, Ihr, die dem deutschen Geist von 1935 nachtrauert. Der türkische Anwalt, der türkische Ingenieur und der türkische Arzt sind heutzutage schon gang und gebe.*

    Ausländische Intensivtäter sind auf der anderen Seite ganz genauso – wenn nicht, sogar noch weit mehr – Gang und Gäbe. – Wer das eine liebt, muss (oder sollte?) das andere schließlich mögen.

    -arbeitertum

    Von einer Gang ist die Rede, was hier nicht zutrifft. Eher würde man sagen, die wenigen, die nicht über genug Hirnmasse verfügen sind eine Gang und leicht zu zerschlagen. Erfolgreiche Ausländer, Geschäftsmänner und Menschen mit enormer Kapitalkraft dominieren heute schon wichtige Wirtschaftsbereiche und sogar die Wege in die Politik sind geebnet, denn in einem Land in dem man lebt sollte man logischerweise auch politisches Mitspracherecht besitzen.

    Ganz genau, außerdem hörte ich, daß sie im Rotlichtmilleu auch Fuß fassen konnten. Wirklich zielstrebig, diese Ausländer.
    -arbeitertum

    Ich würde den Bürgern dieses Landes die dem obigen Text zustimmen raten, sich nicht mit solchen Texten zu beschäftigen. Hilfreicher wäre es zu versuchen mit den zielstrebigen und erfolgsorientierten Ausländern mitzuhalten um nicht irgendwann auch noch für die arbeiten zu müssen 🙂 (was heute schon vermehrt der Fall ist). Den Ausländer als Gast sehen, als stillen Hilfsarbeiter und womöglich als Diener, leider sind diese Zeiten längst vorbei und werden nicht mehr wieder kommen. Die heutige in Deutschland lebende 2. oder 3. Generation von Ausländer gehen Ihren Weg nach vorne ohne Kompromisse und werden bejubelt und gelobt……fangt mal langsam an euch mit den Tatsachen abzufinden….

    Würden wir das tun, dann würden wir beiden uns wohl nicht so schön unterhalten. Daher ist dem Ganzen doch noch was Gutes abzugewinnen.

    Übrigens, falls du Neonazis suchst: Die findest du letzte Tür links. Oder rechts. Jedenfalls nicht hier. Aber wem erzähl‘ ich das.
    -arbeitertum

    Grüße

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