Arbeitertum

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Neues von der Front

Von Lex Luger.

Bekanntlich verteidigt die BRD unsere Freiheit auch am Hindukusch. Was die islamischen Taliban Afghanistans nun allerdings unmittelbar mit der Freiheit Deutschland zu tun haben sollen, bleibt bei allem Pathos letztlich offen. Daß solcherlei ritterliche Demokratisierungskreuzzüge natürlich nicht ganz ohne Kollateralschäden auskommen, kann man sich getrost denken, auch wenn der Bundestag weiterhin an seiner Kriegsdefinition vom Wiederaufbau und/oder allenfalls vom Konflikt festält.

Die neueste Meldung über die Bundeswehr in Afghanistan ließt sich auf tagesschau.de demnach wie folgt:

Drei Bundeswehrsoldaten bei Gefechten getötet

In Afghanistan sind bei den schweren Gefechten in der Provinz Kundus drei Bundeswehrsoldaten getötet und fünf schwer verletzt worden. Dies teilte das Einsatzführungskommando in Potsdam mit. Die Verwundeten würden derzeit in den Bundeswehrcamps in Kundus und Mazar-i-Sharif medizinisch betreut.

Quelle

Laut Bundeswehr sollen die Kämpfe, bei denen die 3 Soldaten ums Leben kamen, süd-westlich von Kundus-Stadt immernoch anhalten. Man kann also von weiteren Gefallenen ausgehen. 22 Soldaten sind offiziellen Berichten zufolge seit dem Eintritt der Bundeswehr in den Afghanistan-Krieg bereits gefallen.

Wie soll ein deutscher Nationalist mit diesem Tatbestand umgehen? Grundsätzlich gibt es da verschiedene Herangehensweisen. Viele Patrioten und Nationalisten trauern um die Gefallenen, wünschen den noch lebenden Truppen viel Glück und Erfolg in der nächsten Schlacht. Die schiere Unsinnigkeit des Afghanistan-Kriegs wird dabei grob ausgeblendet. Wieder andere Nationalisten, inbesondere jene aus verschwörungstheoretischen Kreisen, verlachen die deutschen Gefallenen und/oder weinen ihnen keine Träne nach.

Wir sollten uns bei Kriegen wie dem Afghanistan-Krieg immer darauf besinnen, daß sie niemals deutschen Interessen dienen können. Die politische Betrachtung zwingt uns zu dem Ergebnis, daß die Taliban und andere afghanische paramilitärische Truppen als Befreiungstruppen angesehen werden müssen, die ihr Land verteidigen. Welches politische System ein Volk in seinem Land etablieren möchte, liegt nicht in unserem Entscheidungsspielraum, weder moralisch noch politisch.

Gleichzeitig muss uns aber klar werden, daß deutsche Soldaten für größenteils fremde Interessen in einem Krieg verrecken, der niemals hätte beginnen dürfen. Unsere völkische Betrachtung kommt zu dem Ergebnis, daß uns der Afghanistan-Krieg als Nationalisten solange etwas angeht, wie deutsche Soldaten dort verpulvert werden.

Unser Interesse an der Beendigung des Krieges liegt also sowohl in einer politischen als auch in einer völkischen Betrachtung.

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2 Antworten zu “Neues von der Front

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