Arbeitertum

Für eine klassenlose Gesellschaft | Gegen die imperiale Weltordnung | Für Volkstümlichkeit und Tradition

Der Geist der Wirtschaft

Von Gregor Strasser.

Wir sind Sozialisten, sind Feinde, Todfeinde des heutigen kapitalistischen Wirtschaftssystems mit seiner Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen, mit seiner Ungerechtigkeit der Entlohnung, mit seiner unsittlichen Wertung der Menschen nach Vermögen und Geld, statt nach Verantwortung und Leistung und wir sind entschlossen, dieses System unter allen Umständen zu vernichten!


Und dennoch genügt es nicht, ein System zu ändern, das eine Wirtschaftssystem durch ein anderes zu ersetzen – sondern notwendig ist vor allem die Änderung des Geistes! Dieser Geist, der zu überwinden ist, ist der Geist des Materialismus! Wir müssen ein ganz neues wirtschaftliches Denken gewinnen, ein Denken, das sich frei macht von den heutigen Vorstellungen, die im Gelde wurzeln, im Besitz, in Rentabilität und einem falschen Erfolg! Es ist ein Kennzeichen des marxistischen, des falschen Sozialismus, dass seine Gedankengänge ganz genau die des Kapitalismus sind, weswegen ich ihn seit Jahren schon immer als geistige Einheit mit ihm nenne, nur mit umgekehrten Vorzeichen! Der nationale Sozialismus, der aus dem organischen Leben selber stammt, wirft die verlogenen Worte einer weltfremden Theorie über den Haufen, ebenso wie die toten Begriffe einer untergehenden Zivilisation!

Wir müssen lernen, dass es in der Wirtschaft eines Volkes nicht nach Rentabilität geht, nicht nach Gewinn, sondern einzig und allein nach der Deckung des Bedarfs für die Angehörigen dieses Volkes! Dies und nichts anderes ist auch die Aufgabe einer „Volkswirtschaft“! Wir müssen lernen, dass die Begriffe „Weltwirtschaft“ – „Handelsbilanz“ – „Exportausdehnung“ Begriffe einer untergehenden Epoche sind, die sich selbst längst ad absurdum führten, da sie gegen das ewige Gesetz des organischen Lebens verstoßen und aus Spekulation geboren sind, nicht aus dem Boden! Wir müssen lernen, dass es Betrug ist, wenn die spekulative Produktion erst mit allen Mitteln des Anreizes und der Reklame einen künstlichen Bedarf schafft, Betrug an der Arbeitskraft des Menschen und an seinem Leben! Denn gereizte Begehrlichkeit steigert nur immer die Ansprüche, gesteigerte Ansprüche verdoppeln die menschliche Sklaverei, die eine Sklaverei des Geistes ist, der an Stelle der Seele die Herrschaft angetreten hat über das Leben! Was wissen die heutigen Menschen denn noch, was Leben ist?! Sie rennen und hetzen sich ab, quälen sich, mühen sich, fronen wie Galeerensklaven – um ein Leben zu führen, dessen Inhaltslosigkeit grauenerregend ist! Es geht nicht darum, dass jenes neue Wirtschaftssystem, das wir wollen, mehr produziert! Es geht überhaupt nicht um Mehrproduktion, wie gerade der Marxismus fordert, sondern es geht um die Seelen der Menschen! Und die Produktion, die Wirtschaft hat nur eine Aufgabe: den Wirtschaftsbedarf dieser Menschen eines Volkes zu decken, unter Abweisung von Gütern, die nur künstlicher Reizerregung ihre Nachfrage verdanken, unter Abweisung auch der Peitschen „Rentabilität und Gewinn“!

Wir müssen lernen, dass Arbeit mehr ist als Besitz! Leistung mehr ist als Dividende! Es ist das unseligste Erbe dieses kapitalistischen Wirtschaftssystems, dass die Wertung aller Dinge nach dem Gelde erfolgt, nach Vermögen, Besitz! Der Niedergang eines Volkes ist die notwendige Folge der Anwendung dieses Wertmessers, da die Auswahl nach Besitz der Todfeind der Rasse, des Blutes, des Lebens ist! Wir haben nie einen Zweifel darüber gelassen, dass unser nationaler Sozialismus dieses Vorrecht des Besitzes bricht und die Befreiung des deutschen Arbeiters sich auch erstrecken soll auf Anteil am Gewinn, Anteil am Besitz und Anteil an der Leistung!! Aber es hieße wiederum mit altem Maßstab messen, wenn man es dabei belassen würde und nicht jene Revolutionierung des Geistes betonte, die uns leitet gegen den Geist des heutigen Systems! Wir setzen bewusst der Wertung nach Besitz die Wertung nach der Leistung gegenüber, die die einzige Wertung ist, die wir anerkennen! Wir stellen die Leistung in den Mittelpunkt und nicht die Dividende, so wie wir die Verantwortung als die Krönung des menschlichen Strebens anerkennen und nicht den Reichtum und den Prunk!! Das ist eine neue Weltanschauung, eine neue Religion der Wirtschaft und in ihr liegt begründet, dass die grauenvolle Herrschaft des goldenen Kalbes zu Ende ist und dass die Unterschiede der Menschen und die Unterschiede der Rechte – Unterschiede der Leistung sind, Unterschiede des Grades an Verantwortung, Unterschiede, die von Gott stammen und heilig sind!

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Eine Antwort zu “Der Geist der Wirtschaft

  1. Wladimir März 7, 2010 um 7:18 pm

    Super, Danke !!

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